The most Peaceful Place on Earth I

Je mehr ich über meine Reise berichte, desto mehr reflektiere ich meine gesammelten Erfahrungen. Im Nachhinein noch einmal die ganzen Fotos durchzugehen bringt viele Erinnerungen hoch – Ich durchlebe meine Reise fast ein zweites Mal. Nun folgt ein Abschnitt meiner Reise, an den ich besonders gerne, aber auch mit viel Wehmut zurück denke, weswegen ich bislang auch so damit gehadert, darüber zu schreiben:

The more I write about my travels the more I reflect my experiences. Looking through all the photos there are a lot of memories that are coming up again – I am undergoing my trip almost for a second time. The next part of my trip is one I like to think back a lot but it makes me a bit melancholic, too. That’s also the reason why I was hesitating a bit with writing about this particular week:

Sea Iguana

Sea Iguana

Galápagos. 98% Naturschutzgebiet mitten im Pazifik und der wohl friedlichste Ort auf Erden. Acht Tage durften wir auf diesen wunderbaren, unberührten Inseln verweilen, auf einem kleinen Schiff, umgeben von den herrlichsten Tieren in freier Wildbahn. Acht Tage ohne jegliche Verbindung zur restlichen Welt, kein Handy, kein Internet. Nur die Crew, unsere kleine Reisegruppe, die Tiere und wir. Ein unglaubliches Erlebnis, dass ich meinen Lebtag nicht vergessen werde!

Galápagos. 98% National Park in the middle of the Pacific Ocean and perhaps the most peaceful place on earth. We were aloud to spend eight days on a small boat surrounded by the most magnificent, wild animals on these wonderful, untouched Islands. Eight days without any contact to the rest of the world, no cell phone, no Internet. Only the crew, our little group, the animals and Marieke and me. An incredible experience that I will never forgot in my entire life!

Aber fangen wir von vorne an: Schon ganz am Anfang, als wir anfingen, ganz wage den Gedanken auszusprechen und langsam die Idee entstand, zusammen durch Ecuador zu reisen, stand für uns fest, dass die Galápagos-Inseln unbedingt in unsere Pläne miteinfließen mussten. Nach unserem Zusammentreffen in Quito fingen wir auch gleich damit an, nach Angeboten zu recherchieren. Wieso erst so spät? Wir entschlossen uns dazu, eine Rundreise auf einem kleinen(!) Cruise-Schiff zu buchen und Last-Minute-Angebote sind in dem Fall oft am preisgünstigsten. Bald war auch ein Schiff gefunden und nach einigen Verzögerungen alles gebucht. Von Cuenca aus ging es nach Guayaquil, von wo aus wir am nächsten Tag nach Baltra fliegen würden. Am Flughafen wurde unser Gepäck extra untersucht, denn um die dort beheimateten Arten zu schützen, darf man weder Lebensmittel, Pflanzen noch Tiere auf das Archipel mitnehmen. Alles war schnell erledigt, nur das Flugzeug ließ auf sich warten. Nach über einer Stunde Verspätung, saßen wir dann endlich gespannt im Flieger.

But let’s start from the beginning: We already wanted to go to the Galápagos Islands in the very beginning, when we both started to think about traveling together to Ecuador. After we met in Quito we started immediately to look for offers. Why did we do that so late? Well, we wanted to go on a Cruise on a small(!) ship and last-minute offers are often way cheaper. Soon we had found a boat and after some delays everything was finally booked. So we went from Cuenca to Guayaquil where we would take the flight to Baltra on the next day. Our luggage was double checked at the airport because it’s not aloud to take any food, seeds, plants or animals to the islands to save the native species. Finally, after a one-hour delay, we sat super excited in our seats on the plane.

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Ein klitzekleines bisschen sorgte ich mich schon, dass das Schiff ohne uns abfahren würde, aber als wir in Baltra ankamen, stellten wir mit Freude fest, dass wir die ersten waren, da alle anderen ebenfalls verspätet ankamen. Um noch etwas vom Tag zu haben, wurden wir von verschiedenen Guides und Taxi-Fahrern auf die größere Nachbar-Insel Santa Cruz und nach Puerto Ayora, der größten Stadt (die auch nicht wirklich groß ist) geglotzt, wo unser Schiff New Flamingo II vor Anker lag. Unser eigener Guide musste selbst noch am Flughafen auf die letzten Verspäteten warten. An diesem Tag sahen wir noch Riesenschildkröten und eine kleine Lava-Röhre. Abends am Hafen hatten wir gleich schon die nächsten Begegnungen mit den einheimischen Tieren. Bevor wir am Abend ablegten, fielen Marieke und ich erschöpft, aber glücklich in unsere Kojen. Am nächsten Tag erfuhren wir dann, dass wir erst einige Stunden später los gefahren waren, da der Kapitän verschlafen hatte – soviel zu der von unserem Guide angepriesenen Pünktlichkeit auf Galápagos. ;-)

I was a tiny bit worried that the boat would leave without us. But when we arrived on Baltra we realized that we were the first ones because all the others were delayed as well. Several different guides and taxi drivers guided us to the biggest City Puerto Ayora on Santa Cruz, which is located right next to Baltra, where our ship New Flamingo II was anchored. Our actual guide had to wait at the airport for the last ones of our group. On the same day we got to see giant tortoises and a small lava tube. And in the evening we met the next native animals at the harbour. Later, Marieke and me fell exhausted but happy into our bunks before we even left Puerto Ayora. In the next morning we found out that the ship had started some hours delayed – that much to the alleged promptitude on Galápagos. ;-)

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In den nächsten Tagen fuhren wir von Insel zu Insel, oft auch zu zwei verschiedenen an einem Tag, und jede war anders. Zweimal täglich ging es an Land und zum Schnorcheln. Dabei sahen wir die verschiedensten Tiere: Von zig verschiedenen Vogelarten, darunter auch Pelikane, Flamingos und die bekannten Blue-footed Boobies, zu den buntesten Fischarten. Und überall Iguanas und Robben.

In the next days we went from island to island and often visited two on the same day. And each single one was different to the others. We had two landings and went two times snorkelling a day. In this way we got to see loads of different animals: From plenty of different bird species, among Pelicans, Flamingos and the famous Blue-footed Boobies to the brightest fish. And on top there were Iguanas and Sea Lions everywhere.

Pelican

Pelican

Galápagos Lava Lizard

Galápagos Lava Lizard

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Darwin Fink

Darwin Fink

Möwen // Sea Gulls

Möwen // Sea Gulls

Land Iguana

Land Iguana

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Blue-footed Booby

Blue-footed Booby

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Sea Lion

Sea Lion

Flamingo

Flamingo

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Lava-Feld // Lava field

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Im Wasser kommt man sich vor wie in einem Aquarium, links und rechts schwimmen die exotischsten Fische an einem vorbei, ohne sich auch nur die Bohne zu scheren. Unter Wasser war es wie in einer anderen Welt, denn wir konnten nicht nur Fischschwärme noch und nöcher bestaunen, sondern auch Haie, Schildkröten und Rochen. Hier könnt ihr einen kleinen Einblick von Tenille und Micheal, ebenfalls Teil unserer Truppe, bekommen, wie es ist, mit einem Hai zu schwimmen. Die beiden berichten auf ihrem Blog Fork It, Let’s Travel! über ihrer Weltreise und sind zur Zeit in Vietnam.

Being under water is like swimming in an aquarium. There are loads of exotic fish swimming right next to you without even caring. It was like an entire new world; there weren’t only fish over and over but also sharks, turtles and rays. You can get a peek of swimming with sharks from Tenille and Michael, who were part of our group, here. They are reporting about their trip around the world in their blog Fork It, Let’s Travel!. Right now they are in Vietnam.

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Am beeindruckensten und einprägsamsten waren jedoch zwei „Schnorchelgänge“. Einmal, als wir mit einem jungen Seehund unter Wasser spielen konnten. Junge Seehunde lieben es wenn man mit dem Schnorchel Blubberblasen macht und dieser ganz besonders. Freudig schwamm er von einem zum anderen ganz ohne Scheu, obwohl er in freier Wildbahn lebt. Generell sind die meisten Tiere auf Galápagos sehr „Menschenlieb“ wenn man sich in ihrer Gegenwart angemessen verhält. Der Mensch ist kein natürlicher Feind, also wieso sollten sie Angst haben? Diejenigen, die tatsächlich scheu sind, haben fast alle schlechte Erfahrungen durch zum Beispiel Fischerdörfer machen müssen. So konnten wir ganz nah an die meisten heran.

Was das Zweite war, erfahrt ihr beim nächsten Mal, also bleibt dran!

My two favourite and most impressive experiences were both two times when we went snorkeling. One time we were able to play with a young sea lion under water. They love swimming through bubbles from the snorkel gear and this one was just super excited about us making bubbles. It swam from one person to the next one without being afraid at all even though it was wild. In general most of the animals on Galápagos are quite relaxed when it comes to seeing humans, if you act in the right way of course. Humans are no natural enemies, so why should they be afraid? Those who are afraid most likely have had bad experiences with for example fishing villages. In this way we could get very close to most of them.

I will tell the second story the next time, so stay tuned!

Jenny

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