All good things come to an end

Nach einem erfolgreichen Shopping-Tag in Otavalo ging es mit dem Bus zurück nach Quito – diesmal ohne Verspätungen. Und da waren wir wieder in Quito, wo unsere Rundreise endete. In Quito trafen wir auch Iain wieder, den wir auf unserer Galápagos-Tour kennengelernt hatten.

We took the bus back to Quito after a successful day of shopping in Otavalo, this time without any delays. And so we ended up in Quito again, where our trip had begun. In Quito we also met Iain again, whom we got to know during our Galápagos tour.

DSCN3527Einige Tage blieben uns noch in Ecuadors Hauptstadt und da wir in der ersten Woche schon ziemlich viel gesehen hatten, kannten wir uns schon ein bisschen besser aus. So schlenderten wir drei viel durch die Altstadt, setzten uns hier und da in ein Café oder einen Park und genossen die letzten sonnigen Tage, die wir für eine Zeit lang haben würden. Zu dritt fuhren wir hoch zu der Virgen de Quito – angeblich der einzigen Marien-Statue mit Flügeln. Von dort aus hat man einen großen Ausblick über die Stadt. Auf dem Rückweg nahmen wir den Bus und landeten in einer etwas anderes Ecke als gedacht. Auf unserem Weg zurück in die Altstadt (obwohl wir wahrscheinlich immer noch in der Altstadt waren) kamen wir durch einen großen, überdachten Markt, wo weniger Touristen und mehr Einheimische rumliefen und schnell fanden wir den richtigen Weg zurück.

We had a few days left in Ecuador‘s capital and because we had seen quite a lot during the first week we knew the city a bit better. So we three wandered quite a lot around the old town, rested here and there in a café or one of the parks and enjoyed the last sunny days we would have for a while. One day we took a cap up to the Virgen of Quito – supposedly the only statue of the Virgen Mary with wings. You have a great view of the city up there. On our way back we took the bus and ended up in a bit different place than we thought. Well on our way back to the old town (I guess we were still in the old town though) we came to a big, covered market where there were less tourists and some more natives and soon we found the right ways back.

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Jeden Montag ist bei dem Palacio de Carondelet, dem Präsidentenpalast der Wachwechsel mit anzusehen, der ähnlich wie vor dem Buckingham Palace in London zelebriert wird. Neben einigen Beamten und Schülern winkte uns oben auf dem Palast sogar der Präsident zu.

You can watch the change of guards at the Presidential Palace every Monday, which is a big event and reminds of the Buckingham Palace in London. Even the President of Ecuador was waving next to some guards and students from the top of the palace.

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So gingen auch unsere letzten Tage schnell vorbei und es wurde langsam Zeit heimzufahren. Eigentlich wollten Marieke und ich am selben Tag fliegen. Aber dummerweise hatte ich mich verguckt, sodass wir zwar an dem selben Tag flogen, nur ich früh morgens in der Nacht und Marieke erst abends. Also verabschiedete ich mich von beiden und meine liebe Weggefährten blieb noch eine Nacht länger während ich mich am Abend vorher auf zum Flughafen machte und eine mehr oder weniger unheimliche Taxi-Fahrt erlebte. Im Prinzip passierte gar nichts, nur dass ich so gut wie kein Spanisch spreche und den Taxi-Fahrer nur mäßig bis kaum verstand. Auf die Frage, ob ich den schnellen Weg nehmen wollte, antwortete ich natürlich mit ‘ja‘; warum auch mehr Zeit vertun? Da wusste ich noch nicht, dass der „schnelle Weg“ mitten durch dunkle, verlassene – wie es nachts so ist – Stadtviertel führte, anstatt die Autobahn zu nehmen. Mein mulmiges Gefühl im Bauch wurde noch verstärkt, als der Taxi-Fahrer extra die Türen verriegelte als wir kurz zum stehen kamen. Noch weniger half mir in der Situation, dass ich wahnsinnig Müde war und mir andauernd die Augen zufielen. Ich konnte nur noch hoffen, dass ich rechtzeitig und sicher am Flughafen ankommen würde, was auch so geschah. Ich mache mich immer viel zu schnell verrückt, aber ich war froh, endlich anzukommen.

In this way our last days passed quickly and time came to go back home. Actually Marieke and me wanted to fly back at the same date. But unfortunately I made a mistake and instead I had a really early flight and Mariekes was not before evening. So because my flight was so early I had to go to the airport one day before Marieke and I said good-bye to the two and my dear companion stayed for a night longer in Quito while I had a more or less scary cab ride to the airport. Actually nothing happened except that I cannot speak Spanish and didn‘t really understand the driver. When he asked me if I wanted to take the fast way I said ‘yes‘ of course; why spend more time in the cab? I didn‘t know yet that the „fast way“ went through dark and lonely parts of the city instead of taking the highway. My feeling didn‘t get better when the driver extra locked the doors when we had to stop for a moment. Although the worst thing was that I was extremely tired and my eyelids dropped down the whole time. I could only hope that we would arrive at the airport in time and we did. I‘m always worrying too much but I was happy to be finally at the airport.

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Endlich angekommen… am Flughafen. Plötzlich ging alles wahnsinnig schnell. Alles verlief einwandfrei: der Check-In war ein Klacks, der Flug war pünktlich, ja selbst die Immigration während meines Stopps in Houston war schnell hinter sich gebracht. Ich fühlte mich ein bisschen wie im Delirium. Plötzlich war ich nicht mehr in Ecuador, sondern in den USA. Den Tag hatten wir noch in der Sonne verbracht und plötzlich wartete ich in New York City auf meinen letzten Flug. Der Flug, der mich nach Hause bringen würde.

Nach 102 Tagen nahm meine Reise nun ein Ende. Ich war surfen und bungee jumpen, habe den Blick von den Bergen über Hawaii und die Anden genossen, bin mit Robben, Pinguinen und Haien geschwommen, habe mit TKD angefangen und bin an den wunderschönsten Stränden spazieren gegangen und war an dem friedlichsten Ort der Erde. Aber das ist alles nichts gegen das, was ich von all den wunderbaren Menschen bekommen habe, die mich auf meiner Reise begleitet haben oder die ich dort kennengelernt habe, und ich bin so unendlich dankbar dafür. In Hawaii habe ich ein zweites zu Hause gefunden und Ecuador zusammen mit meiner lieben Marieke war ein großes, buntes und wunderbares Abenteuer. Ich hätte mir keine schöneren 102 Tage vorstellen können und möchte keinen einzigen davon missen.

Finally at the airport… finally? Suddenly everything went so fast. The check in was no problem, the plane was on time, and even the immigration during my stop over in Houston was over quite quickly. I felt a bit delirious. Suddenly I wasn‘t anymore in Ecuador but in the USA again. I had spent the day in the sun and suddenly I was waiting for my last flight in New York City. The plane which would bring me home.

My big trip finally came to an end after 102 days. I went surfing and bungee jumping, enjoyed the view over the mountain ridges in Hawaii and in the Andes in Baños, I swam with see lions, penguins, and sharks, started with TKD and went for a walk at the most wonderful beaches and visited the most peaceful place on earth. But this is nothing against that what I got from all the wonderful people who I traveled with or whom I met during my travels. And I am so endlessly thankful for that. I found a second home in Hawaii. Ecuador was a big, bright and beautiful adventure with my dear Marieke. I couldn‘t have spent any more gorgeous 102 days and I do not want to miss a single one.

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New York war schneebedeckt – der erste richtige Schnee, der mir diesen Winter über den Weg kam. Und mit den Stimmen der Soul- und Tanzgruppe, die auf dem Flughafen in Newark im Rahmen des “Black History Months“ auftrat, machte ich mich auf den Weg zu meinem Flieger; auf den Weg nach Hause.

New York was covered in snow – the first real snow I came across the winter. And with the lovely voices of the soul and dancing company, which performed for the “Black History Month“ at Newark Airport, I made my way to the next flight; my way back home.

Jenny xxx

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OFF TO ECUADOR

Nach einem ausgefülltem letzten Tag auf Oahu hat mich Lauren ziemlich genau vor einem Monat zum Flughafen in Honolulu gebracht. Mein Rucksack wurde gescannt, um sicherzugehen, dass ich keine Tiere und Saatgut schmuggele, Check in und auf zum Gate. Alles ganz einfach, alles viel zu schnell. Das sollte es gewesen sein? Nach zweieinhalb Monaten Hawaii innerhalb von einer viertel Stunde startklar für das nächste Abenteuer? Startklar war ich ganz und gar nicht. Der Abschied fiel mir wirklich nicht leicht. Doch so sehr ich auch einfach dableiben wollte, wusste ich doch, dass in Quito meine Marieke auf mich wartete, die ich fast ein halbes Jahr nicht gesehen hatte. Meine Reise war noch nicht zu Ende, es begann nur ein neuer Abschnitt!

After a wonderful last day on Oahu, Lauren took me to Honolulu Airport almost exactly one month ago. My backpack got scanned to check if I was carrying any animals or seeds, I checked in and went to the gate. Everything went so easy, too fast yet. That was it? After two and a half months in Hawaii I was ready for the next adventure after fifteen minutes? I was definitely not. Leaving Hawaii didn‘t feel easy at all. But as much as I just wanted to stay I knew that my friend Marieke would be waiting for me at the airport in Quito who I didn‘t see for half a year. This wasn‘t the end of my travels, it was just a new chapter that begun.

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In Houston hatte ich zehn Stunden Aufenthalt, bis mein Flug nach Quito ging. Was macht man in zehn Stunden am Houston Airport? Ich hätte gut in die Stadt fahren können, war aber zu müde, da ich die Nacht durchgeflogen war und eher weniger bis gar nicht geschlafen hatte. Nach einem ausführlichem Frühstück (im Flieger gab es wieder kein Essen) habe mich nach nichts weiterem als einem Bett oder zumindest einem Platz zum Hinlegen gesehnt. Es wurde mir jedoch nicht gegönnt, da alle Bänke mit Armlehnen zwischen den einzelnen Plätzen versehen sind, sodass man sich nicht ausstrecken kann. Eingezwängt, den Kopf auf meinem Rucksack abgestützt, versuchte ich ein bisschen Energie zu sammeln. Es klappte dementsprechend weniger. Um mich ein wenig abzulenken, habe ich mich auf die Suche nach Wifi gemacht. Das einzig funktionierende Netzwerk befand sich jedoch im United Club, also habe ich mich zu der Gruppe auf dem Boden vor der großen hölzernen Tür – schon fast einem Tor – gesellt. Die Zeit ging dann doch relativ schnell mit Essen, schreiben und lesen um und dann war es soweit: Ich saß im Flieger Richtung Ecuador, Richtung Marieke. Ich konnte es kaum glauben, als sie mich in Quito am Flughafen empfing. Nach fünf Monaten haben wir uns das erste Mal wieder gesehen und damit begannen die wohl vier albernsten und lustigsten Wochen meines bisherigen Lebens. So unwirklich es auch wirkte, wieder vereint zu sein, kamen wir beide doch gerade aus einer ganz unterschiedlichen Welten, so schnell war es wieder beim Alten, oder viel mehr war alles so schnell wieder vertraut!

I had a ten-hour layover in Houston until my flight to Quito would leave. What can you do in ten hours at Houston Airport? It would have been time enough to go into the city but I was too tired because I had been flying the whole night and I didn‘t really sleep at all. After a proper breakfast (there was again no food on the plane) I wanted nothing more than a bed or just a place to lie down. But no one granted me that, all benches had arms between each single place so that you can‘t lie down and stretch out. Squeezed together, putting my head on top of my backpack, I tried to get some energy. According to this position it didn‘t work out that well. To distract myself from my tiredness I started to search for wifi. But the only working network was inside the United Club. So I joined the group on the flour in front of the huge wooden door that was more or less like a huge gate. To be fair the time passed relatively fast while I had lunch, blogged and read in my book. And suddenly it was over; I was sitting in the plane towards Ecuador, towards Marieke. I couldn‘t believe it when I saw her waiting for me at the airport. We saw each other after five months for the first time and in this moment the probably four funniest and silliest but also wonderful weeks of my life so far started. It was so unreal to be together again because we both just came from two completely different worlds. But although it seemed so weird we were as close as before again. It is a weird feeling to be so familiar with someone after such a long time. But it is a super good feeling!

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Heute, vier Wochen später, sitze ich wieder am Flughafen, diesmal in New York. In einigen Stunden bin ich wieder zu Hause. Marieke fliegt eine andere Route und kommt in ein paar Stunden nach. Da das Internet nicht immer das Beste war und wir nach fünf Monaten ziiiemlich viel aufzuholen hatten, habe ich bisher noch nicht über unsere Reise durch Ecuador geschrieben. Das werde ich jedoch in nächster Zeit nach und nach nachholen, angefangen mit Quito:

Today, four weeks later, I‘m sitting again at the airport, this time in New York. I will be home in a couple of hours. Marieke is flying a different way and will arrive some hours later. I didn‘t blogged about our trip around Ecuador because the Internet access wasn‘t always the best and we had A LOT to talk about after not seeing each other for five months. I will change that in the next time and will catch up with everything, starting with Quito:

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Ecuadors Hauptstadt ist eine große Stadt in den Anden. Wir waren auf einem Handwerks-Markt, in ein paar eintrittsfreien Museen und Kirchen und sind auf die Basilica gestiegen. Die meiste Zeit haben wir aber in der wunderschönen Altstadt auf einem der unzähligen Plätze verbracht, Eis gegessen und geredet. Sie wurde nicht umsonst zum Weltkulturerbe ernannt!

The capital of Ecuador is a big city in the Andes. We visited a craft sale, some free museums and churches and went up the Basilica. But apart from that we spend the most time sitting at one of the squares, eating ice cream and talking in the beautiful old town. It is pretty obvious why the old town became world cultural heritage.

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Steil hinauf und über wackelige Stufen ging es auf die Basilica hinauf. Der Aufsteig hat sich gelohnt, man hat einen phänomenalen Ausblick über Quito. Erst so hoch oben werden einem die Dimensionen der Stadt vor Augen geführt, die sich bis in die umliegenden Berge ausbreitet.

You have to go up very steep, unsteady stairs to get on top of the Basilica. But the phenomenal view on Quito makes it all worth it. When you‘re standing on top of the Basilica you‘re realizing how gigantic the city is which spreads out into the surrounding mountains.

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Der Hügel El Panecillo (von dem spanischen Wort für Brötchen) in der Stadtmitte mit der Virgin of Quito, der angeblich einzigen geflügelten Marienstatue.
The hill El Panecillo in the middle of the city with the Virgin of Quito on top which is supposed to be the only statue of the Virgin Mary with wings.

Auf einer unserer Stadterkundungen haben wir, einer lauten Musik folgend, ein großes, neues, offenes Sportzentrum entdeckt. Es war wohl Tag der offenen Tür und es wurde im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts Quito360° errichtet. Es gibt dort ein Fußball Feld, einen Volleyball Platz, einen Raum zum Boxen und unzählige Aerobic Räume. Oben auf dem Dach wurde zu dröhnender Musik Salsa getanzt. Es war sehr gut besucht, alles wurde ausprobiert und es schien so, als hätten alle großen Spaß. Super, wenn Sport und Bewegung den Menschen auf so eine Weise näher gebracht werden können!

On one of our walks through the old town we kept following some really loud music and discovered a huge, new, open sports center. It was built within the frame of the urban development project Quito360° and it was an open day. There are a soccer pitch, a place to play volleyball, a boxing room and many rooms for aerobics. On the roof, there were people dancing to blustering Salsa music. There were many people, everyone tried out everything and everyone had a lot of fun. It’s awesome when people get an understanding of sports and exercising on this way!

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Wenn wir nicht gerade auf Entdeckungstour waren, haben wir zusammen gekocht oder  den Ausblick von der Dachterrasse von unserem Hostal genossen.

When we weren’t exploring Quito we cooked together or enjoyed the view from our terrace in our hostal.

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Quito ist eine gute Stadt, um in Südamerika anzukommen, sich an alles, die Kultur und die Menschen zu gewöhnen. Wo kann man eine solche Reise besser beginnen, als einer der angeblich schönsten Städte Südamerikas? Es ist meine erste Reise nach Südamerika und alles war neu und aufregend. Aber mit Marieke an meiner Seite habe ich mich zu allem bereit gefühlt! Wohin es als nächstes ging erfahrt ihr bald!

Quito is a good city to arrive in South America, to get used to everything, the culture and the people. It was my first trip to South America and everything was so new and exciting yet. But with Marieke by my side I felt ready for anything! You’ll see soon where we went next!

Jenny

19/02/2014

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