All good things come to an end

Nach einem erfolgreichen Shopping-Tag in Otavalo ging es mit dem Bus zurück nach Quito – diesmal ohne Verspätungen. Und da waren wir wieder in Quito, wo unsere Rundreise endete. In Quito trafen wir auch Iain wieder, den wir auf unserer Galápagos-Tour kennengelernt hatten.

We took the bus back to Quito after a successful day of shopping in Otavalo, this time without any delays. And so we ended up in Quito again, where our trip had begun. In Quito we also met Iain again, whom we got to know during our Galápagos tour.

DSCN3527Einige Tage blieben uns noch in Ecuadors Hauptstadt und da wir in der ersten Woche schon ziemlich viel gesehen hatten, kannten wir uns schon ein bisschen besser aus. So schlenderten wir drei viel durch die Altstadt, setzten uns hier und da in ein Café oder einen Park und genossen die letzten sonnigen Tage, die wir für eine Zeit lang haben würden. Zu dritt fuhren wir hoch zu der Virgen de Quito – angeblich der einzigen Marien-Statue mit Flügeln. Von dort aus hat man einen großen Ausblick über die Stadt. Auf dem Rückweg nahmen wir den Bus und landeten in einer etwas anderes Ecke als gedacht. Auf unserem Weg zurück in die Altstadt (obwohl wir wahrscheinlich immer noch in der Altstadt waren) kamen wir durch einen großen, überdachten Markt, wo weniger Touristen und mehr Einheimische rumliefen und schnell fanden wir den richtigen Weg zurück.

We had a few days left in Ecuador‘s capital and because we had seen quite a lot during the first week we knew the city a bit better. So we three wandered quite a lot around the old town, rested here and there in a café or one of the parks and enjoyed the last sunny days we would have for a while. One day we took a cap up to the Virgen of Quito – supposedly the only statue of the Virgen Mary with wings. You have a great view of the city up there. On our way back we took the bus and ended up in a bit different place than we thought. Well on our way back to the old town (I guess we were still in the old town though) we came to a big, covered market where there were less tourists and some more natives and soon we found the right ways back.

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Jeden Montag ist bei dem Palacio de Carondelet, dem Präsidentenpalast der Wachwechsel mit anzusehen, der ähnlich wie vor dem Buckingham Palace in London zelebriert wird. Neben einigen Beamten und Schülern winkte uns oben auf dem Palast sogar der Präsident zu.

You can watch the change of guards at the Presidential Palace every Monday, which is a big event and reminds of the Buckingham Palace in London. Even the President of Ecuador was waving next to some guards and students from the top of the palace.

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So gingen auch unsere letzten Tage schnell vorbei und es wurde langsam Zeit heimzufahren. Eigentlich wollten Marieke und ich am selben Tag fliegen. Aber dummerweise hatte ich mich verguckt, sodass wir zwar an dem selben Tag flogen, nur ich früh morgens in der Nacht und Marieke erst abends. Also verabschiedete ich mich von beiden und meine liebe Weggefährten blieb noch eine Nacht länger während ich mich am Abend vorher auf zum Flughafen machte und eine mehr oder weniger unheimliche Taxi-Fahrt erlebte. Im Prinzip passierte gar nichts, nur dass ich so gut wie kein Spanisch spreche und den Taxi-Fahrer nur mäßig bis kaum verstand. Auf die Frage, ob ich den schnellen Weg nehmen wollte, antwortete ich natürlich mit ‘ja‘; warum auch mehr Zeit vertun? Da wusste ich noch nicht, dass der „schnelle Weg“ mitten durch dunkle, verlassene – wie es nachts so ist – Stadtviertel führte, anstatt die Autobahn zu nehmen. Mein mulmiges Gefühl im Bauch wurde noch verstärkt, als der Taxi-Fahrer extra die Türen verriegelte als wir kurz zum stehen kamen. Noch weniger half mir in der Situation, dass ich wahnsinnig Müde war und mir andauernd die Augen zufielen. Ich konnte nur noch hoffen, dass ich rechtzeitig und sicher am Flughafen ankommen würde, was auch so geschah. Ich mache mich immer viel zu schnell verrückt, aber ich war froh, endlich anzukommen.

In this way our last days passed quickly and time came to go back home. Actually Marieke and me wanted to fly back at the same date. But unfortunately I made a mistake and instead I had a really early flight and Mariekes was not before evening. So because my flight was so early I had to go to the airport one day before Marieke and I said good-bye to the two and my dear companion stayed for a night longer in Quito while I had a more or less scary cab ride to the airport. Actually nothing happened except that I cannot speak Spanish and didn‘t really understand the driver. When he asked me if I wanted to take the fast way I said ‘yes‘ of course; why spend more time in the cab? I didn‘t know yet that the „fast way“ went through dark and lonely parts of the city instead of taking the highway. My feeling didn‘t get better when the driver extra locked the doors when we had to stop for a moment. Although the worst thing was that I was extremely tired and my eyelids dropped down the whole time. I could only hope that we would arrive at the airport in time and we did. I‘m always worrying too much but I was happy to be finally at the airport.

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Endlich angekommen… am Flughafen. Plötzlich ging alles wahnsinnig schnell. Alles verlief einwandfrei: der Check-In war ein Klacks, der Flug war pünktlich, ja selbst die Immigration während meines Stopps in Houston war schnell hinter sich gebracht. Ich fühlte mich ein bisschen wie im Delirium. Plötzlich war ich nicht mehr in Ecuador, sondern in den USA. Den Tag hatten wir noch in der Sonne verbracht und plötzlich wartete ich in New York City auf meinen letzten Flug. Der Flug, der mich nach Hause bringen würde.

Nach 102 Tagen nahm meine Reise nun ein Ende. Ich war surfen und bungee jumpen, habe den Blick von den Bergen über Hawaii und die Anden genossen, bin mit Robben, Pinguinen und Haien geschwommen, habe mit TKD angefangen und bin an den wunderschönsten Stränden spazieren gegangen und war an dem friedlichsten Ort der Erde. Aber das ist alles nichts gegen das, was ich von all den wunderbaren Menschen bekommen habe, die mich auf meiner Reise begleitet haben oder die ich dort kennengelernt habe, und ich bin so unendlich dankbar dafür. In Hawaii habe ich ein zweites zu Hause gefunden und Ecuador zusammen mit meiner lieben Marieke war ein großes, buntes und wunderbares Abenteuer. Ich hätte mir keine schöneren 102 Tage vorstellen können und möchte keinen einzigen davon missen.

Finally at the airport… finally? Suddenly everything went so fast. The check in was no problem, the plane was on time, and even the immigration during my stop over in Houston was over quite quickly. I felt a bit delirious. Suddenly I wasn‘t anymore in Ecuador but in the USA again. I had spent the day in the sun and suddenly I was waiting for my last flight in New York City. The plane which would bring me home.

My big trip finally came to an end after 102 days. I went surfing and bungee jumping, enjoyed the view over the mountain ridges in Hawaii and in the Andes in Baños, I swam with see lions, penguins, and sharks, started with TKD and went for a walk at the most wonderful beaches and visited the most peaceful place on earth. But this is nothing against that what I got from all the wonderful people who I traveled with or whom I met during my travels. And I am so endlessly thankful for that. I found a second home in Hawaii. Ecuador was a big, bright and beautiful adventure with my dear Marieke. I couldn‘t have spent any more gorgeous 102 days and I do not want to miss a single one.

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New York war schneebedeckt – der erste richtige Schnee, der mir diesen Winter über den Weg kam. Und mit den Stimmen der Soul- und Tanzgruppe, die auf dem Flughafen in Newark im Rahmen des “Black History Months“ auftrat, machte ich mich auf den Weg zu meinem Flieger; auf den Weg nach Hause.

New York was covered in snow – the first real snow I came across the winter. And with the lovely voices of the soul and dancing company, which performed for the “Black History Month“ at Newark Airport, I made my way to the next flight; my way back home.

Jenny xxx

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The most Peaceful Place on Earth II

Das zweite Erlebnis, von dem ich euch berichten wollte, waren definitiv die Galápagos Pinguine! Besonders einer hatte es uns angetan. Während einer weiteren Schnorchelrunde entdeckten wir einen der Pinguine ganz nah auf einem Stein hocken. Nachdem er sich ein wenig geputzt hatte, watschelte er vorsichtig zum Rand und ließ sich ins Wasser plumpsen. Aber anstatt blitzschnell wegzuschwimmen wie all die anderen, paddelte er gemächlich vor sich hin und ließ uns eine ganze Weile lang mit ihm mitkommen, wir ganz aufgeregt hinterher. Ich war in meinem leben nie verzauberter – wir sind mit einem Pinguin zusammen geschwommen! Ich kann es immer noch kaum glauben, den ganzen Tag und die ganze Woche noch quietschten wir vergnügt vor uns hin. Hier könnt ihr unseren Pinguin sehen. Am Abend ging es dann auf einen kleinen Berg (oder mehr einem Hügel), um den Sonnenuntergang über dem Pinnacle Rock zu beobachten. Was für ein perfekter Tag! (Abgesehen davon, dass auf Galápagos jeder tag perfekt war.)

The second experience I was talking about were definitely the Galápagos Penguins! Especially one had taken a shine on us. During another round of snorkelling, we discovered one of the penguins sitting on top of a small rock right beside us. After he had cleaned himself a bit, he toddled carefully to the edge and jumped into the water. But instead of swimming away fast, like most of the others do, he swam leisurely and completely unhurried and aloud us to go with him for quite a long time. So we started to follow him super-duper excited. I hadn‘t experienced such joy in my entire life – we were swimming with a penguin! It‘s still hard to believe and we were squeaking happily for the rest of the day, the whole week long. You can watch our penguin here .In the evening, we went up a small hill to watch the sun set behind the Pinnacle Rock. It was such a perfect day! (Although every day in Galápagos was perfect.)

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Pinnacle Rock

DSCN3086 DSCN3093 DSCN3084 Zu meinem liebsten Ort zählt definitiv eine kleine von Seehunden besiedelte (wie kann es auch anders sein?) Sandbank. Türkisfarbenes Wasser, weißer Sand, überall Robbenbabys und über all dem ein strahlendblauer Himmel und die untergehende Sonne – was möchte man mehr?

One of my favourite places was definitely a small sand bar with a sea lion colony (what else to expect?). What else can one want on top of turquoise water, white sand, and sea lion puppies everywhere and the setting sun shining above this beautiful scenery on a bright blue sky?

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Walskelett // Skeleton of a wale

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Während der Mittagspause lagen alle meist träge an Deck rum, lasen oder dösten. Einmal konnten wir sogar von Deck ins Wasser springen, als wir an einer ausreichend tiefen Stelle ankerten. Zugebenermaßen hatte ich davor mehr Angst als vorm Bungee Jumping. Fragt mich nicht, warum. Und jeden Abend fielen wir todmüde in unsere Kojen, so viel haben wir erlebt und gesehen. Und ich könnte noch endlos weiterschreiben!

During the lunch breaks we all were usually lying lazy on deck, reading or dozing. One time we could even jump from the top into the water while we were anchoring at a spot that was deep enough. To be honest I was more scared to jump from the deck than to go bungee jumping. Don‘t ask why. And every evening we fell straight into our bunks, we were too exhausted from all the things we had done and seen. And I could go on and on with writing and never come to an end! 

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Mit unserer kleinen Reisegruppe hatten wir ebenfalls richtiges Glück. Natürlich kann man sich auf so engem Raum leicht mal auf den Fuß treten, aber alle waren einfach gut gelaunt und entspannt. Abends saßen wir oft noch lange unter dem klaren Sternenhimmel, der zugegebenermaßen selbst den über Hawaii übertrifft, hörten Musik, aßen Kekse und diskutierten lange und ausgiebig darüber, welches die fünf besten Disney Filme wären, während das Boot eher weniger leise durch die schwarze Nacht glitt. Hier meine Top 5:

Also, we were really lucky with our little group of ten. Of course you can get annoyed easily when you‘re living together on such small space but everyone was just happy and relaxed. At night we often sat underneath the starlit sky (which even beats the one on Hawaii although this is hard to believe), listening to music, eating cookies and discussing which are the five best Disney’s movies. These are my top 5:

1) Das Dschungelbuch // The Jungle Book

2) Arielle die Meerjungfrau // The little Mermaid

3) Alice im Wunderland // Alice in Wonderland

4) Der König der Löwen // The Lion King

5) Susie und Strolch // Lady and the Tramp

We are crabs! ;-)

We are crabs! ;-)

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Neben uns tauchten dann plötzlich riesige Mantarochen auf oder wir wurden ein Stück weit von Schwärmen von Fregattvögeln begleitet. Es war wie in einem Wunderland. Und dazu noch so gut wie gar kein Kontakt zur Außenwelt, was wunderbar erholsam war! Als die acht Tage rum waren, fiel der Abschied dann doch schwer. An unserem letzten Abend vergaßen wir so sehr die Zeit, dass Marieke und ich beschlossen, die letzten zwei Stunden unter freiem Himmel zu schlafen (was uns allerdings dann doch zu frisch wurde).

While the boat was floating less quietly through the evening sun you could sometimes see giant Manta rays that were suddenly jumping out of the water or there were swarms of frigate birds, which were following us for, a bit. It was like in wonderland. And on top we had no contact to the rest of the world, which was really recreative indeed! So you can imagine that saying goodbye didn‘t feel too easy after these eight days. We even forgot the time the night before we left, so that Marieke and me decided to spend the last two hours sleeping outside (but after all we got a bit cold and went back inside again).

IMG_2876 DSCN3021 DSCN2928Wieder an Land holte uns dann doch die Landkrankheit ein, so ungewohnt war es, wieder länger auf festem Boden zu stehen. Waren wir, von ein paar kleinen Ausnahmen abgesehen, ganz gut ohne schwere Seekrankheit ausgekommen, wurde uns doch etwas schummerig, als wir zum Abschluss die ältesten Riesenschildkröten im Charles Darwin Forschungszentrum besichtigten. Aber auch das war bald vergessen, spätestens als wir diese von uns so geliebten Inseln endgültig verlassen mussten. Es war tatsächlich, ohne Übertreibung wie ein Auslug ins Paradies und diese Woche übertrifft fast alles andere, was ich bisher gemacht habe! Die Galápagos Inseln sind wirklich der friedlichste Ort auf der Erde und ich bin unendlich dankbar, dass es mir möglich war, diesen Ort zu besuchen und ein wenig diese faszinierende Welt zu erleben und zu entdecken!

During that time it got so unfamiliar to stand on solid ground that we got sick when we got back to land. Despite some little exceptions we didn‘t get really sea sick but when we were visiting the oldest tortoises in the Charles Darwin Research Station we did get dizzy. But this, too, was forgotten fast at least when we finally had to leave these beautiful islands. Without going over the top, it was like a trip to paradise and this one week beats everything I have ever experienced so far! The Galápagos Islands are indeed the most peaceful place on earth and I am endlessly thankful that I was able to visit it and to see and experience a bit of this fascination world!

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Ich denke, es ist nicht schwer nachzuvollziehen, warum mir dieser Post nicht allzu leicht gefallen ist. Aber durch das Schreiben erinnere ich mich immer wieder an mehr und mehr Einzelheiten und erfreue mich erneut an meiner und unserer Reise. Vor allem eins kann ich allen nur wärmstens ans Herz legen: Falls ihr jemals nur irgendwie die Chance habt, Galápagos zu besuchen, ergreift sie – so etwas erlebt man nicht alle Tage!

I would say it‘s not hard to imagine why it wasn‘t too easy to write this post. But while writing I remember more and more details every time and I feel happy about my travels again and again. I can only recommend the following warmly: If you ever get to have the chance of going to the Galápagos Islands in any ways, take it – it‘s a once in a lifetime experience!

Jenny

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A weekend in Cuenca

Wieder im Bus ging es auf nach Cuenca. Auf Molokai, HI, wurde mir die Stadt schon wärmstens ans Herz gelegt und von der wunderschönen Architektur vorgeschwärmt. Nun wollten wir uns selbst ein Bild davon schaffen. Nach der mehrstündigen Busfahrt kamen wir abends in der Stadt an. Ein schönes Hostel mit Innenhof und Blick über die Dächer war schnell gefunden und Marieke und ich machten uns sobald möglich auf die Suche nach etwas zu Essen. Schon da fielen uns die vielen schönen Altbauten auf, unser Blick war nach acht Stunden im Bus jedoch vorrangig auf etwas zu Essen ausgerichtet.

We took off to Cuenca by bus again. The town was recommended warmly to me already during my trip to Molokai, HI. Now we wanted to make our own memories. We arrived in the evening after a bus ride that took more than just some hours. We found a nice hostel with a courtyard and a view over the town pretty fast and Marieke and me took off as soon as possible after checking in to find something to eat. The beautiful old buildings already attracted our attention but our priority objective was food after eight or more hours sitting in the bus.

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Leider gestaltete es sich als etwas schwierig, den Schlüssel wieder aus dem Schloss zu bekommen. // Unfortunately it wasn’t too easy to get the key again out of the keywhole.

Am nächsten Morgen empfing uns strahlender Sonnenschein und wir fingen an, Cuenca zu erkunden. Bei der ganzen atemberaubenden Architektur weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll – Cuenca ist nicht umsonst Weltkulturerbe. Dazu überall kleine Cafés und niedliche Geschäfte.

In the next morning we woke up with bright sunlight and we started to explore Cuenca. You don’t know where to start with all that breath taking architecture – Cuenca isn’t for nothing Work Cultural Heritage. On top of that there are little cafés and restaurants everywhere, just wonderful.

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Was wir allerdings nicht wussten: Diese haben am Wochenende größtenteils geschlossen. Am Samstag ging es noch einigermaßen, aber was macht man wenn alle Museen der Stadt, wegen denen man eigentlich dort ist, geschlossen haben? Marieke und Jenny gehen viel spazieren und enden in einem Skelett-Museum. Da dies das einzige unter den unzähligen Museen war, dass tatsächlich nicht geschlossen war, haben wir jetzt das Skelett von so ziemlich jedem heimischen Tier in Ecuador gesehen. Warum nicht?

But what we didn’t know: Most of them are closed during the weekends. It went well on Saturday in some degree but what shell you do if all the museums are closed which are part of the reason why you are there? Marieke and Jenny a taking long walks and end up in a skeleton museum. Because this was the only open one, we now pretty much all the skeletons of the domestic Ecuadorian animals. Why not?

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So ruhig die Stadt am Wochenende tagsüber auch ist, so laut geht es dafür am Abend zu: Überall sind die Menschen auf den Straßen; so viele fuhren in die Stadt, dass sich auf dem Weg zum beliebtesten Club ein riesen Stau gebildet hatte, wo man froh sein konnte, im Schritttempo voran zukommen – zum Glück waren wir zu Fuß unterwegs. Ansonsten gibt es in Cuenca fast mehr Karaoke-Bars als Anwohner und würde man es darauf anlegen, könnte man leicht eine ganz für sich allein finden. Wir haben es nicht darauf angelegt, sondern sind nur ein bisschen durch die Straßen spaziert und haben – mal wieder – Kuchen gegessen.

As quiet as the town is at daytime during the weekends as noisy it is in the evenings: There were people everywhere on the streets and so many came by car that there was a huge traffic jam towards the most famous club where you could be happy if you would be able to drive with walking pace – we were happy to just walk. Besides that there are almost more karaoke bars than residents and if you would really want to you could easily find one only for yourself. Well, we didn’t want to but just walk through the streets and eat cake, as usual.

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Eine Bar, unten in einem Hostel, sah dann doch etwas einladender aus als die dunklen Karaoke-Bars mit Leuten, die sich mehr oder weniger schlecht (aufgrund mehr oder weniger hohem Alkoholkonsums) einsam an allen möglichen Mainstream-Liebeskitsch-Liedern versuchen. Wie es der Zufall wollte, fing kurz nachdem wir uns gesetzt hatten, eine Live-Band an zu spielen. Als wir um die Ecke lugten, stolperten wir schon fast über die Band selbst, dahinter ein rappelvoller Raum. Eine recht talentierte ecuadorianische Rock-Band, die alle möglichen Lieder covern, die ein Rocker-Herz höher schlagen lassen, von The Doors bis Guns N‘ Roses, das lassen wir uns doch nicht entgehen. Richtige „Rocker-Herzen“ schlagen vielleicht nicht ganz in unseren Körpern, doch es war so ein glücklicher Zufall, endlich wieder auf einem Konzert zu sein. Und erst dort merkten wir, wie sehr uns Live-Musik und Konzertbesuche auf unseren beiden Reisen bisher gefehlt hatten. Wie wir herausfanden, handelte es sich dabei um ein Charity-Konzert, bei dem für ein Wohltätigkeitsprojekt gesammelt wurde, um Häuser für einkommensschwache Familien zu bauen. Und auch wenn fast alle nur dasaßen, tanzten wir bis zum Ende fröhlich und ausgelassen. Was für ein guter Abend!

After walking around a bit we finally found a pretty nice looking bar in a hostel that looked a bit more inviting than all the dark karaoke bars with people who are trying more or less bad (depending on the amount of alcohol they drank before) to sing all different kinds of mainstream romance songs alone. As luck would have it, a band started to play live just after we sat down. When we looked around the corner we almost tripped over the band and behind them the room was packed. We directly told each other that we wouldn’t miss out on a quite talented Ecuadorian rock band which was covering all different kinds of songs which would make every rocker’s heart beat higher, starting with The Doors to Guns N‘ Roses. There might be no real “rocker’s hearts beating in our chests but it was such a fluke to be finally at a concert again. And just then we realized how much we had missed live music and concerts during our travels. We soon found out that this was a charity concert to collect money for a house building project for low income families. And while most of the people in the audience were sitting and listening, we were dancing happy and wild. What a great evening!

IMG_2724Wer denkt, Cuenca sei am Samstag schon ruhig, der hat die Stadt noch nicht am Sonntag gesehen. Sonntags ist alles wie ausgestorben, kaum jemand ist auf den Straßen und buchstäblich alles hat geschlossen. Uns blieb also nichts anderes übrig, als uns einen entspannten Tag am Fluss zu machen. Nun gut, es gibt schlimmeres, als den Sonntag mit Kuchen und einem guten Buch an einem idyllischem Plätzchen, dem plätschernden Wasser lauschend in der warmen Sonne zu verbringen. Das kam uns nach den aufregenden Tagen in Baños ganz gelegen. Am Fluss trafen wir dann noch eines der Bandmitglieder vom Vorabend, der uns prompt auf das nächste Konzert einlud, doch leider hatten wir für Cuenca nur zwei Nächte eingeplant, um zeitnah in Guayaquil einzutreffen.

If you think Saturdays in Cuenca are quite quiet you haven’t seen it on a Sunday. Everything is like it died out and just everything is closed. So we had nothing else to do than spend the day down by the river. Well, there are worse ways to spend a Sunday with cake and a good book at an idyllic place in the sun and hear the water dabble. And we absolutely had no problem with that after the exciting days in Baños. We even met one oft band members from Saturday who invited us to the next concert right away. But unfortunately, we didn’t plan to stay any longer in Cuenca to get to Guayaquil in time.   

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Den Abend verbrachten wir in der wohl weit und breit einzigen geöffneten Bar bei Pasta und Tee. Nach einer Weile wurde die Musik runter und der Fernseher raufgedreht, wo irgendein Spiel lief. Es dauerte ein bisschen, bis wir begriffen, um was es sich da handelte, aber als wir es herausgefunden hatten, beschlossen wir, uns doch noch ein Stück Kuchen zu gönnen und etwas länger zu bleiben. So schauten wir beide zum ersten Mal den Super Bowl. American Football hatte uns eigentlich nie sonderlich interessiert und wir brauchten unsere Zeit und einige Wikipedia-Artikel, bis wir das Spiel einigermaßen begriffen, aber es hatte was, die Denver Broncos (spontan als unsere Favoriten gekürt, nur weil sie nach Pferden benannt sind) gegen die Seattle Seahawks antreten und dessen Receiver Sherman einen Touchdown nach dem anderen landen (landen?) zu sehen. Das Spiel selbst war zwar nicht sonderlich spannend und die Broncos verloren mit einem jämmerlichen 8:43, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß und es war ein schöner Abschluss unseres Wochenendes in Cuenca.

We spend the evening in the far and wide only open bar and had pasta and tea. After a while they turned the music down and the TV up to watch some sports game. It took us some time until we realized what it was but when we found out we decided to stay a bit longer and treat ourselves with a piece of cake. In this way we both watched the Super Bowl for the first time. We were never that interested in American Football and it took us some time again and several Wikipedia articles to understand the rules at least a bit. But something kept us watching the Denver Broncos (which became spontaneously our favourites just because their symbol is a horse) playing against the Seattle Seahawks and seeing their receiver Sherman hitting (hitting?) one touchdown after another. The game itself wasn’t that exciting and the Broncos lost with a miserable 8:43 but it was still fun and it was a nice ending of our weekend in Cuenca.

IMG_2755 IMG_2754Dafür, dass jeder Reiseführer davor warnt, wie still es am Wochenende in Cuenca wird, haben wir doch so einiges erlebt. Es lebe die Spontanität! ;-)

Although the travel guide is warning that it gets pretty quite in Cuenca on weekends we experienced quite a few things. Long live the spontaneity! ;-)

Eure Jenny

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OFF TO ECUADOR

Nach einem ausgefülltem letzten Tag auf Oahu hat mich Lauren ziemlich genau vor einem Monat zum Flughafen in Honolulu gebracht. Mein Rucksack wurde gescannt, um sicherzugehen, dass ich keine Tiere und Saatgut schmuggele, Check in und auf zum Gate. Alles ganz einfach, alles viel zu schnell. Das sollte es gewesen sein? Nach zweieinhalb Monaten Hawaii innerhalb von einer viertel Stunde startklar für das nächste Abenteuer? Startklar war ich ganz und gar nicht. Der Abschied fiel mir wirklich nicht leicht. Doch so sehr ich auch einfach dableiben wollte, wusste ich doch, dass in Quito meine Marieke auf mich wartete, die ich fast ein halbes Jahr nicht gesehen hatte. Meine Reise war noch nicht zu Ende, es begann nur ein neuer Abschnitt!

After a wonderful last day on Oahu, Lauren took me to Honolulu Airport almost exactly one month ago. My backpack got scanned to check if I was carrying any animals or seeds, I checked in and went to the gate. Everything went so easy, too fast yet. That was it? After two and a half months in Hawaii I was ready for the next adventure after fifteen minutes? I was definitely not. Leaving Hawaii didn‘t feel easy at all. But as much as I just wanted to stay I knew that my friend Marieke would be waiting for me at the airport in Quito who I didn‘t see for half a year. This wasn‘t the end of my travels, it was just a new chapter that begun.

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In Houston hatte ich zehn Stunden Aufenthalt, bis mein Flug nach Quito ging. Was macht man in zehn Stunden am Houston Airport? Ich hätte gut in die Stadt fahren können, war aber zu müde, da ich die Nacht durchgeflogen war und eher weniger bis gar nicht geschlafen hatte. Nach einem ausführlichem Frühstück (im Flieger gab es wieder kein Essen) habe mich nach nichts weiterem als einem Bett oder zumindest einem Platz zum Hinlegen gesehnt. Es wurde mir jedoch nicht gegönnt, da alle Bänke mit Armlehnen zwischen den einzelnen Plätzen versehen sind, sodass man sich nicht ausstrecken kann. Eingezwängt, den Kopf auf meinem Rucksack abgestützt, versuchte ich ein bisschen Energie zu sammeln. Es klappte dementsprechend weniger. Um mich ein wenig abzulenken, habe ich mich auf die Suche nach Wifi gemacht. Das einzig funktionierende Netzwerk befand sich jedoch im United Club, also habe ich mich zu der Gruppe auf dem Boden vor der großen hölzernen Tür – schon fast einem Tor – gesellt. Die Zeit ging dann doch relativ schnell mit Essen, schreiben und lesen um und dann war es soweit: Ich saß im Flieger Richtung Ecuador, Richtung Marieke. Ich konnte es kaum glauben, als sie mich in Quito am Flughafen empfing. Nach fünf Monaten haben wir uns das erste Mal wieder gesehen und damit begannen die wohl vier albernsten und lustigsten Wochen meines bisherigen Lebens. So unwirklich es auch wirkte, wieder vereint zu sein, kamen wir beide doch gerade aus einer ganz unterschiedlichen Welten, so schnell war es wieder beim Alten, oder viel mehr war alles so schnell wieder vertraut!

I had a ten-hour layover in Houston until my flight to Quito would leave. What can you do in ten hours at Houston Airport? It would have been time enough to go into the city but I was too tired because I had been flying the whole night and I didn‘t really sleep at all. After a proper breakfast (there was again no food on the plane) I wanted nothing more than a bed or just a place to lie down. But no one granted me that, all benches had arms between each single place so that you can‘t lie down and stretch out. Squeezed together, putting my head on top of my backpack, I tried to get some energy. According to this position it didn‘t work out that well. To distract myself from my tiredness I started to search for wifi. But the only working network was inside the United Club. So I joined the group on the flour in front of the huge wooden door that was more or less like a huge gate. To be fair the time passed relatively fast while I had lunch, blogged and read in my book. And suddenly it was over; I was sitting in the plane towards Ecuador, towards Marieke. I couldn‘t believe it when I saw her waiting for me at the airport. We saw each other after five months for the first time and in this moment the probably four funniest and silliest but also wonderful weeks of my life so far started. It was so unreal to be together again because we both just came from two completely different worlds. But although it seemed so weird we were as close as before again. It is a weird feeling to be so familiar with someone after such a long time. But it is a super good feeling!

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Heute, vier Wochen später, sitze ich wieder am Flughafen, diesmal in New York. In einigen Stunden bin ich wieder zu Hause. Marieke fliegt eine andere Route und kommt in ein paar Stunden nach. Da das Internet nicht immer das Beste war und wir nach fünf Monaten ziiiemlich viel aufzuholen hatten, habe ich bisher noch nicht über unsere Reise durch Ecuador geschrieben. Das werde ich jedoch in nächster Zeit nach und nach nachholen, angefangen mit Quito:

Today, four weeks later, I‘m sitting again at the airport, this time in New York. I will be home in a couple of hours. Marieke is flying a different way and will arrive some hours later. I didn‘t blogged about our trip around Ecuador because the Internet access wasn‘t always the best and we had A LOT to talk about after not seeing each other for five months. I will change that in the next time and will catch up with everything, starting with Quito:

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Ecuadors Hauptstadt ist eine große Stadt in den Anden. Wir waren auf einem Handwerks-Markt, in ein paar eintrittsfreien Museen und Kirchen und sind auf die Basilica gestiegen. Die meiste Zeit haben wir aber in der wunderschönen Altstadt auf einem der unzähligen Plätze verbracht, Eis gegessen und geredet. Sie wurde nicht umsonst zum Weltkulturerbe ernannt!

The capital of Ecuador is a big city in the Andes. We visited a craft sale, some free museums and churches and went up the Basilica. But apart from that we spend the most time sitting at one of the squares, eating ice cream and talking in the beautiful old town. It is pretty obvious why the old town became world cultural heritage.

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Steil hinauf und über wackelige Stufen ging es auf die Basilica hinauf. Der Aufsteig hat sich gelohnt, man hat einen phänomenalen Ausblick über Quito. Erst so hoch oben werden einem die Dimensionen der Stadt vor Augen geführt, die sich bis in die umliegenden Berge ausbreitet.

You have to go up very steep, unsteady stairs to get on top of the Basilica. But the phenomenal view on Quito makes it all worth it. When you‘re standing on top of the Basilica you‘re realizing how gigantic the city is which spreads out into the surrounding mountains.

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Der Hügel El Panecillo (von dem spanischen Wort für Brötchen) in der Stadtmitte mit der Virgin of Quito, der angeblich einzigen geflügelten Marienstatue.
The hill El Panecillo in the middle of the city with the Virgin of Quito on top which is supposed to be the only statue of the Virgin Mary with wings.

Auf einer unserer Stadterkundungen haben wir, einer lauten Musik folgend, ein großes, neues, offenes Sportzentrum entdeckt. Es war wohl Tag der offenen Tür und es wurde im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts Quito360° errichtet. Es gibt dort ein Fußball Feld, einen Volleyball Platz, einen Raum zum Boxen und unzählige Aerobic Räume. Oben auf dem Dach wurde zu dröhnender Musik Salsa getanzt. Es war sehr gut besucht, alles wurde ausprobiert und es schien so, als hätten alle großen Spaß. Super, wenn Sport und Bewegung den Menschen auf so eine Weise näher gebracht werden können!

On one of our walks through the old town we kept following some really loud music and discovered a huge, new, open sports center. It was built within the frame of the urban development project Quito360° and it was an open day. There are a soccer pitch, a place to play volleyball, a boxing room and many rooms for aerobics. On the roof, there were people dancing to blustering Salsa music. There were many people, everyone tried out everything and everyone had a lot of fun. It’s awesome when people get an understanding of sports and exercising on this way!

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Wenn wir nicht gerade auf Entdeckungstour waren, haben wir zusammen gekocht oder  den Ausblick von der Dachterrasse von unserem Hostal genossen.

When we weren’t exploring Quito we cooked together or enjoyed the view from our terrace in our hostal.

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Quito ist eine gute Stadt, um in Südamerika anzukommen, sich an alles, die Kultur und die Menschen zu gewöhnen. Wo kann man eine solche Reise besser beginnen, als einer der angeblich schönsten Städte Südamerikas? Es ist meine erste Reise nach Südamerika und alles war neu und aufregend. Aber mit Marieke an meiner Seite habe ich mich zu allem bereit gefühlt! Wohin es als nächstes ging erfahrt ihr bald!

Quito is a good city to arrive in South America, to get used to everything, the culture and the people. It was my first trip to South America and everything was so new and exciting yet. But with Marieke by my side I felt ready for anything! You’ll see soon where we went next!

Jenny

19/02/2014

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SEE YA, HAWAII

Rainbow State

Rainbow State

Kaneohe Bay

Kaneohe Bay

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Kailua Beach

Kailua Beach

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Hoku © Stephen Whitesell

Hoku © Stephen Whitesell

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Kailua Town

Kailua Town

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Too big for the picture!

Too big for the picture!

Der Inbegiff des Weihnachts-Klischees von Hawaii.

Der Inbegiff des hawaiianischen Weihnachts-Klischees.

Kailua Farmers Market

Kailua Farmers Market

Pitaya

Pitaya aka Dragonfruit

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Taro

Taro – laut hawaiianischer Kultur der Ursprung der Menschheit.

Seriously, McDonalds?

Seriously, McDonalds?

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NYE

NYE

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O'lomana (Entchanted Lakes Side)

O’lomana (Entchanted Lakes Side)

Bananen aus dem eigenen Garten!

Bananen aus dem eigenen Garten!

O'lomana (Maunawili Side)

O’lomana (Maunawili Side)

Maunawili Falls Trail with Lauren and Courtney.

Maunawili Falls Trail with Lauren and Courtney.

Normally there are wild dogs and cats. In Hawaii there are wild chicken.

Normally there are wild dogs and cats. In Hawaii there are wild chicken.

Makapu'u Tidepools

Makapu’u Tidepools

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Lanikai Beach

Lauren :)

Lauren :)

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Happy New Year!

A very special year for me just ended in Germany. I have a couple more hours left in Hawaii to say Good Bye to 2013.

Looking back I can definitely call myself incredibly lucky for all the experiences I was able to make this year. I finished High School, got to play Charity, turned 18 years old, had a blast at Hurricane Festival, went to Paris, Florence and now I’m finally here, in Hawaii. And on top of that I found a new passion in Martial Arts and a wonderful family at ambition. What a year! I can’t believe time is running so fast.

I want to thank everyone from the bottom of my heart who supported, encouraged and inspired me. This goes especially to my friends and family who are there for me all the time, My ambition for giving me the great opportunity to work, improve and learn a lot about myself in so many different ways, MAC Ohana for welcoming me so warmly and letting me feel a bit like home, Dieter for everything he has done to help me during my stay in Hawaii, and all the wonderful people I got friends with during my trip and who are making it so memorable.

All the best for 2014 to all of you – may your new year be full of happiness, inspiration and sunshine!

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OFF WE GO – Wie mein Rucksack vor mir in Hawaii ankam

Finally – Ich habe es geschafft, ich bin in Hawaii!
Meine Anreise war etwas länger als geplant, dafür aber mit vielen netten Begegnungen. Am Montag morgen wurde ich von Familie und Freunden zum Flughafen gebracht. Es war sehr schön, alle nochmal zu sehen!

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Bis zum Gate verlief noch alles reibungslos. Dann eine Durchsage, dass sich der Abflug auf unbekannte Zeit verspäten wird, weil die Flugzeugtür sich nicht schließen lässt. Das wurde allerdings gleich darauf wieder zurück genommen und ich konnte zusammen mit den ganzen zahlreichen Geschäftsleuten nach Frankfurt fliegen.

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Da ich nur wenig Zeit hatte, um meinen Anschlussflug nach San Francisco zu bekommen, beeilte ich mich, zum Gate zu kommen, um gleich darauf festzustellen, dass mein Flieger über eine Stunde Verspätung haben würde. An sich kein Problem, hätte ich in SF nicht nur 1,5 Stunden für die Einreise in die USA und um meinen nächsten und letzten Flug nach Honolulu zu bekommen. In Frankfurt bekam ich dann noch den freundlichen Tipp: „Einfach wie Daniela Katzenberger – Schlau sein und dumm stellen.“ Alles klar.
Da sich mit mir im Flugzeug aber noch um die 50 Senioren befanden, die alle ebenfalls nach Hawaii wollten, hat der Flieger zum Glück auf uns gewartet. In San Francisco angekommen wurden wir gleich zur Express Immigration geleitet, richtig durchgeschleust, um bloß den Flieger zu kriegen. Dann schnell meinen 9 Kilo-Rucksack vom Gepäckband, Richtung Connection Flights und wieder abgeben. Durch die Sicherheitskontrolle, Schuhe aus und wieder an. Und schnell weiter zum Gate. Natürlich war es ganz auf der anderen Seite vom Flughafen. Wie auch sonst?
Nun nur noch ins Flugzeug setzen und das war’s – dachte ich mir jedenfalls. Es stellte sich heraus, dass der Flug nach Honolulu überbucht war. Und ich hatte keinen Platz. Bisher hatte alles noch ganz knapp geklappt und dann vor meiner letzten Etappe das. Was nun? Da es der letzte Flug nach Hawaii an diesem Tag war, habe ich neben einer Entschädigung auch ein Hotelzimmer und Essen von United bekommen. Am Gate habe ich dann eine Frau in der gleichen Situation getroffen. Wir haben uns zusammen was zu essen geholt und sind dann zu unserem doch sehr schönem Hotel gefahren. Suzanne ist wahnsinnig nett und hat eine Menge zu erzählen. Sie wohnt in Honolulu und war schon fast überall auf der Welt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und noch zusammen auf ihrem Hotelzimmer gegessen. Neben einem gemütlichem, warmen Bett und einer heißen Dusche, habe ich also gleich eine neue Freundin auf Hawaii kennengelernt. Es gibt wirklich Schlimmeres. Tatsächlich war es echt gut, zwischendurch eine Pause vom Fliegen zu haben. So konnte ich mich auch gleich an die Uhrzeit gewöhnen. Nur mein Rucksack, der war schon im Flugzeug nach Honolulu. Wie gut, dass ich, einer Eingebung folgend, meine Zahnbürste in mein Handgepäck gesteckt hatte.

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Am nächsten morgen sind Suzanne und ich dann wieder zum Flughafen gefahren und diesmal hatten wir einen Sitzplatz. Schon im Flugzeug hat man das Aloha gefühlt: Leise empfing uns Hawaii-Musik und ein super gelaunter Captain. Die Flugbegleiterin trug eine Blumenkette und der Stuart hat mich gleich auf James R. Micheners Buch Hawaii angesprochen.
Am Flughafen wurde ich dann von Dieter mit einer Blumenkette empfangen und mein Rucksack und ich wurden wieder vereint. Abends haben wir in seiner Outdoor-Küche wir ayurvedisch gekocht.

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Noch bevor ich in Hawaii angekommen war, hatte ich schon so viele nette Begegnungen. Eindeutig eine der Besten: Der Scanner hat die Beamte am Security Check auf meine Armbänder aufmerksam gemacht und sie reagierte darauf mit einem schrillen, langgezogenem „nnniiiiiiiiiccccceee“. Und natürlich Suzanne, die mich für die Zeit unter ihre Fittiche genommen hat.
Wenn also auch alles nicht ganz so wie geplant verlaufen ist, könnte ich mir einen besseren Start nicht vorstellen!

Aloha,
Jenny

Soon, soon

Montag ist es nun soweit:

Am 11.11. um 10.00 Uhr – Kurz vor dem Karnevalsbeginn – geht‘s auf nach Honolulu!

Die ersten Tage werde ich in Kailua bei einem Freund verbringen und mich erst einmal aklimatisieren – danke, Dieter! Für die Zeit danach ist noch nichts fest geplant, ich lasse alles mal auf mich zukommen. Allerdings habe ich viele Kontakte bekommen und ich freue mich schon sehr auf die neuen Bekanntschaften!

Seid August arbeite ich bei dem wunderbaren Kickbox- und Modern Arnis Dojo My ambition. Seit ich hier mit meinen beiden Freundinnen Kyra und Marieke angefangen habe zu trainieren, ist ambition wie eine Familie für mich geworden. Mein letzter Arbeitstag war an Halloween – nach Weihnachten mein Lieblingstag im Jahr. Es war dementsprechend ein sehr schöner und lustiger Abschied mit viel Kuchen und Verkleidungen.

Die Woche habe ich dann mit letzten Erledigungen verbracht, denn irgendetwas findet sich ja immer noch. Ich habe mich auch nach und nach von Freunden und Familie verabschiedet und bin natürlich zum Kickboxen und Modern Arnis gegangen. Auch wenn ich ab November nicht mehr dort gearbeitet habe, habe ich auf jeden fall weiter trainiert. Gestern hatte ich nun auch meine letzte Kickbox-Stunde vor meiner Reise. Ich muss mich erstmal daran gewöhnen, nicht mehr jeden Tag da zu sein. Vielen Dank für die vielen wunderbaren Momente. Ich freue mich schon wieder auf den März, wenn ich wieder bei ambition arbeite!

Danke, danke auch für das wunderschöne Abschieds-Plakat und die lieben Glückwünsche! Mittlerweile sind viele weitere Unterschriften hinzu gekommen :)

Heute bin ich mit meinem Vater noch einen Tag lang durch Hamburg gelaufen. Wir waren auf dem Michel, haben Banksys Bomb Hugger betrachtet und waren im Museum für Kunst und Gewerbe. Dort haben wir uns The Art of Rocket & Wink und die alte Spiegel-Kantine im Pop-Art-Stil angesehen. Der Höhepunkt war allerdings Steve McCurrys Ausstellung Overwhelmed by life. Soviel Ausdruck und Gefühl sieht man selten auf Fotos. Zum Abschluss am Abend dann noch Dark Side of the Moon von Pink Floyd im Planetarium – ein sehr schöner Tag und ein gebührender Abschied von Hamburg!

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So sehr ich mich auch auf Hawaii freue, ich werde Hamburg und euch alle unglaublich doll vermissen!

Bis bald,

Eure Jenny

Hamburg/Hawaii/Ecuador/Hamburg

Eigentlich hatte ich immer eine ganz genaue Vorstellung von dem, was ich nach dem Abitur einmal machen wollte. Schon in der neunten Klasse habe ich mir gewünscht, nicht mehr in die Schule gehen zu müssen – aber nicht wie alle anderen, weil ich die Schule einfach nicht mochte. Nein, ich wollte sofort anfangen zu studieren. Was war auch schon klar: Neurobiologie. Bachelor, Master, Doktor und dann in die Gehirnforschung. Am besten im Ausland, USA oder England.

Während meiner Prüfungen kam in mir aber ein komplett neuer Gedanke hoch: Hawaii. Das war schon immer ein ganz besonderer Ort für mich, von dem ich schon seit Jahren träume. Also habe ich mich entschlossen, dorthin zu reisen. Im Jahr 2000 war ich dort schon einmal mit meiner Familie und seitdem lässt mich dies Inselgruppe nicht mehr los!

Auf Ecuador bin ich erst später gekommen. Ich wollte mit Hawaii gerne noch etwas verbinden, nach dem Motto: „Wenn ich schonmal auf der Ecke bin…“ Und da ich schon immer mal nach Südamerika wollte, bietet sich das geradezu an. Hinzu kommt, dass meine Freundin Marieke Anfang nächsten Jahres dort sein wird. Sie hat mittlerweile ihre super spannende Reise nach Thailand, Laos und Vietnam angetreten und berichtet darüber auf ihrem Blog Shake the excess.  Im Januar werden wir uns voraussichtlich in Ecuador treffen und gemeinsam unsere Reisen beschließen. Ich kann es kaum erwarten, dich endlich wieder in meine Arme zu schließen!

Mariekes und meine superduper Around-the-world-Torte mit ihrer Reiseroute!

Mariekes und meine Around-the-world-Torte mit ihrer Reiseroute!

Bis dahin bin ich gespannt, was noch so alles passieren wird. Ich werde auf jeden Fall darüber berichten. Neurobiologie steht zwar immer noch fest – und wird es wohl auch noch ein Weile! – aber mit gerade mal 18 Jahren habe ich wohl noch etwas Zeit. :)