SEE YA, HAWAII

Rainbow State

Rainbow State

Kaneohe Bay

Kaneohe Bay

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Kailua Beach

Kailua Beach

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Hoku © Stephen Whitesell

Hoku © Stephen Whitesell

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Kailua Town

Kailua Town

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Too big for the picture!

Too big for the picture!

Der Inbegiff des Weihnachts-Klischees von Hawaii.

Der Inbegiff des hawaiianischen Weihnachts-Klischees.

Kailua Farmers Market

Kailua Farmers Market

Pitaya

Pitaya aka Dragonfruit

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Taro

Taro – laut hawaiianischer Kultur der Ursprung der Menschheit.

Seriously, McDonalds?

Seriously, McDonalds?

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NYE

NYE

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O'lomana (Entchanted Lakes Side)

O’lomana (Entchanted Lakes Side)

Bananen aus dem eigenen Garten!

Bananen aus dem eigenen Garten!

O'lomana (Maunawili Side)

O’lomana (Maunawili Side)

Maunawili Falls Trail with Lauren and Courtney.

Maunawili Falls Trail with Lauren and Courtney.

Normally there are wild dogs and cats. In Hawaii there are wild chicken.

Normally there are wild dogs and cats. In Hawaii there are wild chicken.

Makapu'u Tidepools

Makapu’u Tidepools

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Lanikai Beach

Lauren :)

Lauren :)

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Time to Say Good Bye

Etwas verspätet meine letzten Tage in Hawaii, die ich noch einmal richtig ausgekostet habe: Die letzten Nächte durfte ich bei Lauren verbringen und bin von ihrer Familie herzlichst aufgenommen worden. Eigentlich wollten Lauren und ich am Samstag zu Koko Head hiken, aber da ich mir die Woche den Fuß verstaucht habe, sind wir dann doch „nur“ zum Lanikai Beach gefahren. Lieber nichts riskieren, bevor es nach Ecuador geht! (Keine Sorge, es ist alles wieder gut!) Am Abend habe ich dann den Bus nach Honolulu genommen und habe Suzanne und Roland besucht. Die beiden waren gerade vom Festland wiedergekommen und es war das einzige Wochenende, wo wir alle noch in Hawaii waren. Wir haben hawaiianisch gegessen und ich habe mich sehr gefreut, sie noch einmal zu sehen, bevor ich wegfahre.

A bit belated my last days in Hawaii which I really enjoyed: I spent the last nights at Lauren’s house and her family took so lovely care of me. On Sunday Lauren and I actually wanted to hike to Koko Head but because I sprained my ankle we went „only“ to Lanikai Beach. Better not take any risks before heading off to Ecuador! (No worries, I’m doing fine again!) In the evening I took the bus to Honolulu to visit Suzanne and Roland. They had just returned from the mainland and it was the last weekend when we all were on the island. We had Hawaiian food and I was happy to see them again before I leave.

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An nächsten Morgen haben mich die beiden dann in Waikiki abgesetzt und ich habe Julie auf einem Craft Fair im Kapiolani Park besucht. Julie ist eine Freundin von meinen Modern Arnis und Kickbox-Lehrerinnen in Hamburg und lebt seit 15 Jahren in Hawaii. Unter dem Namen Wave Jewelry macht sie wunderschönen Schmuck, den sie auch dort verkauft hat. Julie hatte viel zu erzählen und ich bin lange an ihrem Stand geblieben, wir haben geredet und den besten Cream Pumpkin Pie geteilt. Bisher hatten wir es nicht geschafft, uns zu treffen, da sie fast die ganze Zeit, die ich in Hawaii war, in Nicaragua verbracht hat, aber ich bin froh, dass es letztendlich doch noch geklappt hat!

On the next morning they dropped me of in Waikiki and I met Julie on a Craft Fair in Kapiolani Park. Julie is a friend of my Modern Arnis and Kickboxing Instructors in Hamburg and lives in Hawaii since 15 years. She designs her own jewelry with the name Wave Jewelry which she sold there, too. Julie had a lot to tell and I stayed at her Stand for a long time, we talked a lot and shared the best Cream Pumpkin Pie. She was spending almost the whole time that I was in Hawaii in Nicaragua but I am glad and happy it finally worked out and we met!

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imageimageimageNach einem kleinen Snack am Strand von Waikiki habe ich mich auf Richtung nach Hause gemacht, denn am Abend habe ich bei Stephen und Maja zu Abend gegessen, um auch dort „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Ich wusste nicht genau, welche Bushaltestelle ich von Waikiki aus nehmen musste, aber ich dachte mir, wenn ich einfach auf der anderen Seite der Straße entlanggehe, auf der ich gekommen bin, müsste irgendwann schon eine kommen. Nach ein paar Blocks fing ich mich allerdings an zu wundern, warum auf der einen Seite eine nach der anderen kam und auf dem Weg zurück gar keine. Gut überlegt, Jenny, wäre es keine Einbahnstraße gewesen, auf der es dementsprechend gar keine entgegengesetzte Richtung und somit auch keinen Bus in die andere Richtung gibt. Also schnell abgebogen und dann fand ich auch bald meinen Weg nach Hause und rechtzeitig zu Stephen und Maja. Es war ein köstliches Essen, aber leider der dritte Abschied an diesem Tag.

After a small snack at Waikiki Beach I headed towards home because I had a dinner at Stephen and Maja’s to say „Good bye” to them, too. I didn’t quite know where the next bus stop was but I thought there should be one at some point if I would just walk along the same street I came on. But after I have walked for some minutes I started wondering why it took me so long because there were plenty on the other side of the street but in the other direction. Good point, Jenny, wouldn’t the street I was walking only lead in one direction in which way there couldn’t go a bus in the other direction. So I turned right and soon found the next bus station and my way home so I could make it on time to Stephen and Maja. The food was delicious but it was at the same time my third good bye at this day.

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Am Montag ging es gleich weiter mit verabschieden: Nach dem morgendlichen Kickboxen bin ich ein letztes Mal zu Kim und Nicholas gegangen. Uns war nicht danach, viel zu machen, also haben wir uns ein bisschen an den Pool gelegt.

On Monday, the Good Byes continued: After Kickboxing class in the morning I visited Kim and Nicholas for the last time. We didn’t feel like doing much so we just chilled at the pool.

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Am Abend hatte ich dann endgültig meine letzte Kickbox-Stunde bei MAC. Lauren ist mitgekommen und wir hatten noch einmal sehr viel Spaß. Eine gebührender Abschied, nachdem ich dort nun fast zweieinhalb Monate sechsmal die Woche war, ständig zugeschaut und viele wunderbare Freunde gefunden habe! Martial Arts Company zu finden war eines der besten Dinge, die mir hier passieren konnten. Ich habe mich so aufgehoben und willkommen gefühlt und vermisse meine MAC Ohana jetzt schon furchtbar doll! Aber in meinem Rucksack befindet sich zu meiner großen Freude nun ein neuer Reisebegleiter. :-)

I had my very last Kickboxing class at MAC in the evening. Lauren came, too, and we had a lot of fun. It was a nice farewell after almost two and a half months going there six times a week, watching several classes and making so many wonderful friends! One of the best things that could happen to me was finding Martial Arts Company. I felt so well received and welcomed and I already miss my MAC Ohana incredibly much! But I’m very happy about my new travel companion in my backpack. :-)

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Da mein Flug erst am Abend losging, hatte ich noch den ganzen nächsten Tag vor mir und den haben Lauren und ich noch einmal in vollen Zügen ausgekostet: Morgens sind wir wieder einmal nach Lanikai. Ich muss zugeben, dass dieser Strand meinen geliebten Kailua Beach mit einem besseren Blick auf die Mokes und puderzuckerweichem Sand fast noch übertrifft. Anschließend haben wir – beim dritten Anlauf – endlich Shave Ice bei Island Snow, Obamas Stamm-Shave Ice-Laden, gegessen. Shave Ice ist irgendwie ein muss auf Hawaii, aber bisher waren wir nie motiviert genug gewesen, uns in die lange Schlange zu stellen. An meinem letzten Tag aber waren wir wie durch ein Wunder die einzigen.

Because my flight went in the evening I had the whole next day left which Lauren and I really gloried in: We went to Lanikai in the morning and I must say that this beach almost beats my beloved Kailua Beach with sand like powdered sugar and a gorgeous view of the Mokes. We went to Island Snow – for the third try – to get finally Shave Ice like Obama. Somehow you have to get Shave Ice while your’re in Hawaii but we weren’t too motivated to wait for the long lines in front if the store the times we tried before. But there was no one waiting this time and we were the only ones, like a miracle had happened.

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Schnell nach Hause gefahren und umgezogen, denn ein letzter Hike war ein weiterer Programmpunkt auf unserer Liste. Auch wenn ich am Montag schon wieder beim Kickboxen war, sollte es dennoch ein eher einfacher Hike wegen meinem verstauchtem Fuß werden. Also haben wir uns für die Maunawili Falls ganz in der Nähe von ihrem Haus entschieden. Einfach war es allerdings ganz und gar nicht. Schon auf dem Weg zum Trail Head sind uns schlammbedeckte Wanderer entgegengekommen, die uns angeraten haben, einen Wanderstock mitzunehmen. Sobald wir auf dem Trail waren, wussten wir auch warum: Es war zwar nicht allzu steil, dafür aber so matschig, dass man kaum Halt finden konnte. Dennoch ließen wir uns nicht abschrecken und so machten wir vier, Lauren, ihr Onkel, Courtney aus Texas, die wir dort getroffen haben, und ich uns auf. Um den möglichst begehbarsten Weg zu finden, wobei man nicht wirklich von einem „Weg“ sprechen kann, überquerten wir mehrere Bäche und schon bald waren auch unsere Beine schlammbedeckt und unsere Schuhe klitschnass. Dabei orientierten wir uns immer am Wasser, dass logischerweise in die entgegengesetzte Richtung vom Wasserfall fließen würde. Nach einigen Umwegen stießen wir dann endlich auf den Wasserfall. Zum schwimmen war es uns leider zu kalt, aber der Weg hat sich trotzdem gelohnt. Damit war es aber noch nicht getan, denn wir mussten den ganzen Weg ja auch wieder zurück. Es war ein kleines und vor allem sehr lustiges Abenteuer und wären wir nicht losgegangen, hätten wir Courtney nie kennengelernt. Dennoch: Dieser Hike war alles, nur nicht einfach! (Was aber auch nicht weiter geschadet hat.)

After that we went home and changed fast because we wanted to go on a last hike before I leave. Although I went to Kickboxing the day before we chose a pretty easy hike because of my sprained ankle. So we went to the Maunawili Falls Trail which is quite close to her house. But it wasn’t as easy as we thought it would be. Already on our we to the trail head we met hikers who were covered in mud and told us to take a walking stick. We saw immediately why when we arrived at the trail: It wasn’t too steep but it was so muddy that one could hardly stand safe and secure. But that didn’t put us off and Lauren, her uncle, Courtney from Texas who we met at the trail head and me started hiking. To find the most walkable way – although you can’t really talk about a „way“ – we crossed several streams and soon our legs were all muddy and our shoes were wet, too. We stayed close to the water which would obviously go in the opposite direction to where the falls must be. And we finally found them after some detours. Unfortunately it was too cold to swim but the way was still worth it. But this is not the end of the story, we still had to go the whole way back. It was a small but really fun adventure and wouldn’t we have gone on the hike we would have never met Courtney. But still: This hike was everything but easy! (Which wasn’t too bad at the end.)

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Und wieder schnell nach Hause und geduscht und dann war es soweit: Finally time to say good bye! Lauren hat mich noch zum Flughafen gebracht und das war es. Meine Zeit in Hawaii ist fürs erste vorbei. Ich kann es immer noch nicht fassen wir unendlich schnell die letzten zweieinhalb Monate vergangen sind. Ich bin unendlich dankbar für jeden Moment, den ich auf den Inseln verbringen konnte, es war wirklich eine unfassbar schöne Zeit. Ich habe nicht nur so viele wunderbare Dinge erlebt, ich habe ein zweites Zuhause gefunden. Eins ist klar: Es war definitiv nicht das letzte Mal, das ich hier war und ich werde so schnell wie möglich wiederkommen! Also im wahrsten Sinnes des Wortes: Auf Wiedersehen!

And again we went home fast to take a shower before Lauren took me to the airport. Suddenly the end was so close and it was finally time to say good bye! My time in Hawaii is over for now. I still can’t believe how fast the last two and a half months went over. I am incredibly blessed for every moment I was able to spend on the islands, it was an amazing time. Not only I did a lot of awesome things, I also found a second home. It was definitely not my last time on the islands and I will come back as soon as possible! So after all I refuse to say „good bye“ because it is not the end!

Mahalo,

Jenny

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Update Week 9

Ein kurzes Update meiner letzten Woche:
Letzten Samstag hat Maja mich mit zu ihrem Pferd genommen. Früh morgens sind wir aufgestanden und zum Stall in der grünen, satten Maunawili Area gefahren. Die ersten Sonnenstrahlen krochen gerade über den O’lomana, alles war noch taubedeckt, die Vögel zwitscherten in den Bäumen. Es ist so idyllisch dort und es war ein guter, entspannter Start in den Tag. Ich habe Maja geholfen, Dejavu zu putzen, bevor sie geritten ist. Deja ist ein wirklich wunderschönes, anmutiges Pferd und ich habe große Lust bekommen, ein bisschen zu reiten wenn ich wieder in Deutschland bin. Das habe ich mir jetzt schon seit einigen Jahren vorgenommen. Anschließend hat Maja mich noch auf einen Tee mit in ihren Salon Allure Hair Studio genommen. Ich habe mich gleich total in das Geschäft verliebt. Es ist so herzlich eingerichtet und erinnert mich sehr an meinen geliebten Götterschnitt in Hamburg.

A short update of my last week:
Last Saturday Maja took me to her horse. We woke up early and went to the stable in the lush Maunawili Area. The sun was rising above O’lomana, everything was still wet, the birds were singing in the trees. It is so peaceful there and it was definitely a good start in the day. I helped Maja with brushing Dejavu before she went riding. Deja is a beautiful horse and I got excited about horseback riding again. I wanted to do that for a long time in Germany, too. Afterwards I had tea with Maja in her Allure Hair Studio. I just love her shop. It is so lovely decorated and remembers me of my beloved Götterschnitt back home in Hamburg.

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Nach einem entspannten Tag in Kailua hat mich Lauren abends abgeholt und ich habe bei ihr übernachtet. Am Sonntag Morgen sind wir wieder früh aufgestanden und zu Laurens Kirche gefahren wo sie mit der Band für die Messe geprobt hat. Ja richtig, mit der Band! Schlagzeug, E-Gitarre – alles war dabei, und dazu Laurens liebliche Stimme. Ein hawaiianischer Lead-Sänger, der Pastor predigte im Hawaii-Hemd. Ist das nicht supercool?
Nach der Messe sind Lauren und ich mit Marissa, einer Freundin von ihr, die für drei Jahre als Krankenschwester auf der Marine Base bei der Kaneohe Bay stationiert ist, zum Makapu’u Lighthouse Trail gefahren. Von daaus sind wir jedoch nicht wie das letzte Mal zum Leuchtturm gewandert, sondern haben uns auf den steilen Pfad hinunter zu den Tidepools begeben. Das Meer war sehr wild an diesem Tag und immer wieder schlugen riesige Wellen gegen die Felsen. Dennoch hat es viel Spaß gemacht, sich in dem doch recht lauen Wasser „abzukühlen“ und den Wellen und einigen Fischern zuzuschauen. Der Abstieg hat sich definitiv gelohnt! Erst als wir wieder oben und auf dem Rückweg zum Auto waren, haben wir bemerkt, dass wir uns ausgerechnet die heißeste Tageszeit, 12 Uhr Mittags, zum hiken ausgesucht hatten. Naja, wir haben’s überlebt. An Sandies und Koko Head vorbei, ging es dann nach Hawaii Kai, wo wir Mochi Ice Cream in allen Geschmacksrichtungen, Mochi Bubble Tea und Ahi Gyros gegessen haben. Natürlich nicht alles zusammen, alles für sich aber sehr gut.

After a relaxed day in Kailua I had a sleepover at Lauren’s house. We woke up early on Sunday, too, and went to Lauren’s church to her rehearsal with the band for the service. Exactly, with the band! Drums, electric guitar – they have everything and Lauren’s lovely voice in top of that. The lead singer is Hawaiian, the pastor was wearing a Hawaii Shirt while he was preaching. Isn’t that super cool?
After the service Lauren and I went to the Makapu’u Lighthouse Trail with Marissa, a friend of Lauren who spends three years as a nurse on the Marine Base on Kaneohe Bay. But we didn’t hike up to the lighthouse like I did the last time. Instead we started to go down the steep path to the tidepools. The ocean was pretty wild and big waves were breaking at the cliffs. But it was a lot of fun to „cool down“ in the warm water and watch some people fishing. The way down was definitely worth it! When we were already on the way back we first noticed that we chose the hottest time of the day, 12 o’clock, to go hiking. Well, we survived. Alon
g Sandies and Koko Head we went to Hawaii Kai where we had Mochi Ice Cream with all kinds of different flavours, Mochi Bubble Tea and Ahi Gyros. Everything was really good but of course not everything together.

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Blowwhole.

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Stephen war am selben Tag ganz in der Nähe beim Makapu’u Beach und hat diese genialen Bilder geschossen:

Stephen went to Makapu’u Beach which is pretty close on the same day and took these amazing pictures:

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Und dank Kim habe ich jetzt auch einen anderen Ort zum Frühstücken, Kaffee trinken und vor allem mit Wifi (als ob es das hier nicht überall gäbe ;)): Morning Brew. Dort saßen wir am Montag Morgen spontan in unseren Sportsachen nach unserer Kickbox-Klasse.

And thanks to Kim I found another place to get breakfast, drink coffee and most of all get wifi (as if this wouldn’t be everywhere ;)): Morning Brew. We had coffee there spontaneously after Kickboxing class on Monday while we were still were our sports clothes. 

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Und mir ist mal wieder aufgefallen, wie gemütlich man sich hier kleiden kann, ohne, dass man schräg angeguckt wird. Die meiste Zeit trage ich hier meine Trainingsklamotten und mein Bikini ist quasi meine neue Unterwäsche geworden. Vielleicht ist es einfach der „Beach Flair“ und die Mentalität hier, sicherlich spielt auch die Tatsache mit rein, dass ich die meisten Menschen sowieso nicht kenne. Egal warum letztendlich, diese Entspanntheit, einfach mal keine halbe Stunde zu Hause vorm Kleiderschrank zu verbringen, werde ich definitiv in Hamburg vermissen!

Ich hoffe, euch allen geht es gut,
Eure Jenny

And I realized again how comfortable you can dress without anyone caring. I’m wearing my sports clothes most of the time and my bikini is kind if my new underwear. Maybe it’s because the beach is so close or maybe because I don’t know too many people. It doesn’t really matter why but I will definitely miss the time I’m spending in Hamburg in front of my closet.

I hope you all are doing great,
Jenny

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Day after Day II

Tagsdrauf, am Samstag, war ich dann mit Lauren und den H.O.T.ies (Hiking Oahu Trailblazers), eine Gruppe der Internetseite Meetup, hiken. Dabei handelt es sich nicht, wie der Name vielleicht andeuten mag, um eine Dating-Seite. Nein, dort kann man verschiedenen Gruppen mit den gleichen Interessen beitreten, um zusammen Dinge zu unternehmen. An dem Tag ging es auf dem Wa’ahila Ridge Hike zum Gipfel des Mount Olympus. Lauren hat mich morgens abgeholt und wir sind zum Wa’ahila State Park gefahren, wo sich die Gruppe treffen sollte. Dachten wir jedenfalls. Tatsächlich hat uns Google Maps auf die andere Seite des Parks geführt und wir haben die Gruppe um eine halbe Stunde verpasst. An der richtigen Stelle angekommen, sind wir aber noch auf andere Hiker gestoßen, die ebenfalls von Google in die Irre geführt wurden. Eine halbe Stunde müsste doch gut aufzuholen sein, vor allem wenn es sich um eine große Gruppe handelt, dachten wir uns, und stratzten los. Ich bin zwar die Pillboxes und zum Mokapuu Lighthouse gehikt, das war jedoch nichts im Vergleich. Dieser Hike jedoch hatte es in sich: Insgesamt fünf Stunden Abhänge rauf und runter klettern, an Seilen hochziehen und Wurzeln festhalten – nicht umsonst ein Intermediate Hike. Dennoch konnte ich mehr oder weniger mit der Wandererfahrenen Lauren mithalten und sind noch vor dem wirklich steilen Teil auf unsere Gruppe gestoßen. Auf dem gesamten Weg hatten wir schon einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Honolulu und Diamond Head. Aber auf dem Gipfel erwartete uns eine atemberaubende Aussicht mit Honolulu und Diamond Head auf der einen Seite und dem O’lomana, der Kaneohe Bay, Kailua und den Mokes auf der anderen. Die Anstrengung hat sich definitiv gelohnt und wir haben viele nette Menschen kennen gelernt! Der Muskelkater hat sich dann am Montag beim Kickboxen bemerkbar gemacht, aber das Training hat gleichzeitig sehr geholfen. Ein Video von dem Hike gibt’s hier zu sehen.

On the next day, on Saturday, Lauren and I went hiking with the H.O.T.ies, a group from the website Meet up. Although the name sounds like a dating website it is just a website where you can join different groups to do things together with people who have the same interests. On this day we went hiking on the Wa’ahila Ridge to Mount Olympus. After Lauren picked me up in the morning we went to Wa’ahila State Park where the group would meet. At least that was what we thought. But Google Maps directed us to the opposite entrance so that we were 30 minutes late and missed the group. Finally at the right meetup point we met some other hikers who got misled by Google. And we thought that half an hour should be easy to catch up especially because the group was so big and we began to hike. I already went up to Pillboxes and to the Mokapuu Lighthouse but that was nothing in comparison to this hike: Five hours of climbing steep hillsides up and down, pulling yourselves up on ropes and routes – it was pretty clear why this is an intermediate hike. But I could keep up with the experienced Lauren and we caught up with the group before the really tricky part began. We had a wonderful view on the whole way and could see the Honolulu skyline and Diamond Head. But at the peak it was breathtaking with Honolulu and Diamond Head on the one side and O’lomana, Kaneohe Bay, Kailua and the Mokes on the other one. The effort was definitely worth it and we got to know a lot of new people! I could feel my sore muscles on Monday at Kickboxing so badly but the training helped, too. Here’s a video showing the hike.

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Am Sonntag war ich wieder bei Dieter und Nicolette hat eine wunderbare ayurvedische Pizza zubereitet. Kaum dort angekommen ging für mich gefühlt der Sturm des Jahrhunderts los. Wer regelmäßig meinen Blog gelesen hat, wird vielleicht bemerkt haben, dass das Wetter nicht durchgehend so paradiesisch ist wie man vielleicht denken würde, vor allem nicht im Winter – ich hatte bisher großes Glück – aber das war dann doch eine andere Größenordnung! Ein mächtiger Wind zog auf und riss prompt einige Bilder von der Wand, Regen peitschte aus allen Seiten gegen die Scheiben, Gewitter und Blitze über und über – wie gut, dass wir drinnen geschützt im Warmen bei gutem Essen saßen. In Kailua hat es sogar gehagelt, kaum zu glauben, aber wahr!

I visited Dieter and Nicolette again on Sunday and Nicolette prepared a delicious ayurvedic pizza. Right after I arrived at Dieter’s place a huge storm started. Those who read my blog constantly might have noticed that the weather in Hawaii isn’t always as paradisiacal as one might think, especially not during the winter time. I was very lucky until now but this storm was the worst I have seen here. The wind was blowing so strong that some pictures fell of the wall, rain was lashing against the windows from every direction and there was thunder and lightning over and over. It was so good to be warm and safe inside with good food and company. It even hailed in Kailua, believe it or not!

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Stephen und Maja, die an dem Abend nach Hause gekommen sind, haben aber schon gar nicht mehr viel davon mitbekommen. Und ich durfte nicht nur eine weitere Nacht dort schlafen, nein, sie haben mir angeboten, dass ich noch länger bleiben kann. Ich freue mich sehr über diese wunderbare Möglichkeit, denn ich genieße es doch sehr, so nah bei Kailua zu wohnen. Die Familie ist so herzlich zu mir, das ist richtig rührend!

Stephen and Maja who just came back on this evening just missed the storm. On top of offering me to stay for one more night they offered me to stay even longer. I am so happy about this great opportunity because I really enjoy living so close to Kailua. I am so touched how the whole family treats me so warm-hearted!

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Gestern wollten Lauren und ich den Tag dann am Lanikai Beach verbringen, etwas weiter von Kailua. Der Sand ist super weich, wie Puderzucker, und man hat einen tollen Blick auf die Mokes. Wir waren auch da, allerdings nicht für lange. Nach 10 Minuten Sonne zog sich der Himmel wieder zu – einfach kein guter Beach Day. Also haben wir ein zweites Frühstück bei Boots & Kimo’s eingenommen. Die Banana Pancakes mit Macadamianuss Sauce sind phänomenal und wir mussten nicht einmal dafür bezahlen. In Hamburg werde ich eine Pancakes Party veranstalten, die Idee habe ich von Lauren! Anschließend haben wir bei ihr zu Hause Lilo and Stitch geschaut – ein Muss wenn ich schon auf Hawaii bin – Nutella Mug Cake gemacht und jeeede Menge Cookies gebacken. Ein perfekter regnerischer Tag!

Yesterday Lauren and I wanted to spend the day at Lanikai Beach, next to Kailua. The sand is super soft, like powdered sugar, and the view of the Mokes is great. But we didn’t stay much longer than ten minutes because it got quite cloudy and windy – definitely not a perfect beach day. So we went to Boots & Kimo’s and had a second breakfast. The banana pancakes with macadamia nut sauce are phenomenal and we didn’t even have to pay. Lauren gave me the great idea to have a pancake party when I’m back home in Hamburg. After that we watched Lilo and Stitch at her house – something I had to do while I’m in Hawaii. We made Nutella Mug Cake and loads of cookies. A perfect rainy day!

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Ja, es wird tatsächlich ein richtiger Kuchen!

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Heute morgen bin ich, nach einem intensiven Training zu zweit, mit Fenway (nach dem Fenway Park der Boston Redsocks), dem Labradoodle, auf den Kim im Moment aufpasst, an den Strand gegangen. Nachmittags dann Sushi mit Dieter und Stephen, bevor Kim mich mit zu Nicholas‘ Weapons Klasse beim Taekwondo genommen hat. Alleine das Zusehen bereitet mir so viel Freude! Anschließend habe ich selber mit einer weiteren Kickbox-Stunde den Tag zufrieden und ausgelastet abgeschlossen.

After an intense training with Kim today, I went with Fenway (who is named after the Boston Redsocks‘ Fenway Park) to the beach. Fenway is the Labradoodle Kim dogsitts for some days. In the afternoon I had Sushi together with Stephen and Dieter before Kim picked me up to watch Nicholas‘ TKD Weapons Class. Even watching the different classes is so exciting! Afterwards I finished my day happy and used to capacity with another Kickboxing class.

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…tried to do a Roundhouse Kick at the beach :‘)

Die letzte Woche war voller wunderbarer Tage, jeder für sich war irgendwie perfekt. Ich kann gar nicht glauben, dass meine Zeit hier auf Hawaii sich dem Ende zuneigt. Die Tage verfliegen, aber ich versuche, jeden für sich zu genießen und nicht jetzt schon ans Ende zu denken. Drei Fragen begleiten mich stets auf meinem Weg und vor allem auf dieser Reise, die ich aus dem Buch Der Pfad des friedvollen Kriegers von Dan Millman habe, dass ich nur immer wieder jedem wärmstens ans Herz legen kann!

Wo bist du? Hier.
Wie spät ist es? Jetzt.
Was bist du? Dieser Moment.

Genauso hat sich auch alles bisher auf meiner Reise gefügt. Es gibt also keinen Grund für mich, mir jetzt schon Gedanken über meine Abreise zu machen.

The last week was full of different wonderful days and each one was somehow perfect in its own way. I can’t believe my time in Hawaii is coming to an end. The days are passing by so fast but I am trying to enjoy every single one and not to think about the end yet. I always keep three questions in mind since I read them in the book Way of the Peaceful Warrior by Dan Millman. I highly recommend this book to everyone!

Where are you? Here.
What time is it? Now.
What are you? This moment.

In this way everything worked out during my entire trip. So with what reason should  I now already think of the end?

Eure Jenny

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Day after Day I

Das neue Jahr begann so schön wie das Alte geendet ist. Am 1. Januar habe ich Dieter und Nicolette zum Essen besucht. Nicolette hat gerade drei Monate auf der Organic Farm von Dieters Yoga-Lehrerin Myra Lewin auf Kauai gewwooft und wohnt für ein paar Tage bei Dieter. Jeden Tag Yoga, ayurvedisches Essen und Farmarbeit – sie hatte eine Menge zu erzählen. Während die beiden noch das Essen zubereitet haben, konnte ich auf der Kaneohe Bay auch endlich mal meine Stand Up Paddle-Künste ausprobieren. Es war ein lauer Abend, die Sonne war schon am untergehen und ich hatte die Bucht fast für mich alleine, herrlich! Wunderbar idyllisch und ich kann wieder einen Punkt, Stand Up Paddling, auf meiner Liste abhacken. Es ist gar nicht so schwierig wie man denkt, eigentlich sogar ziemlich einfach wenn das Wasser so ruhig wie in der Bucht ist.

The new year began as nice as the old one has ended. I had dinner with Dieter and Nicolette on January 1. Nicolette just spend three months wwoofing on Dieter’s Yoga teacher Myra Lewin’s farm on Kauai and spends some nights at Dieters house. Yoga, ayurvedic food and farming everyday – she had a lot tell. While the two were preparing the food I was finally able to test my skills Stand Up Paddling. The evening was calm, the sun was about to go down and I was almost the onlyone in the bay, lovely! And I can check another point on my list. I can say, it isn’t that hard as one could think, especially if the water is as calm as on that day.

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Am nächsten Tag bin ich mit Lauren an die North Shore gefahren. Lauren kenne ich durch MAC und an der North Shore war ich bis jetzt nur das eine Mal, als ich Dieter und Stephen zum Kitesurfen begleitet habe. Erster Halt war die Dole Plantage wo wir das wohl beste Ananas-Eis überhaupt gegessen haben. Danach ging es weiter, durch Haleiwa zur Waimea Bay. Das Wasser war uns allerdings zu wild zum baden, also nur in die Sonne gelegt und geredet.

On the next day I went with Lauren to the North Shore. I know Lauren through MAC and I had only been once to the North Shore when I watched Dieter and Stephen kitesurfing. Our first stop was at the Dole Plantation where we had the best pineapple ice cream at all. Afterwords, we went to Waimea Bay. But the water was to wild to swim. So we just lay down in the sun and talked.

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Lauren ist vor eineinhalb Jahren mit ihrer Familie nach Hawaii gezogen. Davor hat sie in Kalifornien Modedesign studiert. Jetzt startet sie gerade ihre eigene Sportmodelinie unter dem Namen Inside Out. Ihre T-Shirts sind leicht, super flauschig und umweltfreundlich (70% Bambus, 30% Organisches Baumwolle). Jedes Shirt ist dezent mit einer Reihe von Worten wie Liebe, Geduld oder Selbstkontrolle bedruckt und erinnern einen so auch beim Sport, daran zu arbeiten. Über den physischen Aspekt arbeitet man so gleichzeitig an seinem Inneren – von innen heraus nach draußen, inside out. Ich finde die Idee wirklich sehr besonders und kann ihre T-Shirts nur wärmsten empfehlen! Ich konnte selbst schon eins im Training testen und bin begeistert!

Lauren moved with her family to Hawaii one and a half years ago. Before that she studied fashion design in California. She is just starting her own fashion line with the name Inside Out. Her shirts are light, super soft and eco-friendly (70% Bamboo, 30% Organic Cotton). Every shirt has printed a small row of words like love, patience or sekf-control which remember one to work on even during the workout. In this way you work also on your inside on top of the physical aspect – inside out. I reakky like her idea and highly recommand her shirts! I was able to test one during my trainng and was so amazed!

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Nach einem hervorragendem Ahi-Sandwich in Haleiwa sind wir dann zum Turtle Beach gefahren, wo wir gleich drei Schildkröten gesehen haben, diesmal mit allen Flossen. Es wäre nun wirklich gelacht, wenn ich nicht einmal dort welche gesehen hätte, nachdem ich sie immer so knapp verpasst habe! Auch wenn die Wellen immer noch relativ groß zum Schwimmen waren, haben Lauren und ich uns dort ins Wasser gewagt und wurden regelrecht hin und her geschwemmt – was für ein Spaß! Man muss nur rechtzeitig untertauchen wenn nicht von einer großen Welle direkt ins Gesicht getroffen werden möchte.

After a delicious Ahi Sandwich in Haleiwa we went to Turtle Beach where we even saw three turtles at once. It would be ridiculous if I wouldn’t have seen any on this beach after I missed them all the time! Although the waves were still pretty big, Lauren and I went swimming and got a good shaking – it was such a big fun! You just have to dive under before a big wave hits your face.

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„Dramatisch“ – den Regen haben wir an dem Tag zum Glück immer perfekt abgepasst, sodass wir immer gerade drinnen waren.

Am Freitag haben wir beim Tae-Kwon-Do ins neue Jahr angekickt. Für die, die ich noch nicht damit zugequatscht habe: Kurz nachdem ich von Big Island wieder gekommen bin, habe ich angefangen, Tae-Kwon-Do-Stunden bei MAC zu nehmen. Gleich als ich bei einigen Stunden zuschaute, kam in mir so ein tiefes Gefühl auf: Das ist es, was ich machen möchte. Wieder ein großer Glücksfall, denn eigentlich gibt es dort kein Tae-Kwon-Do für Erwachsene. Bis jetzt. Master Bishaw, der MAC aufgebaut hat, hat sich jedoch vorgenommen, noch eine letzte Gruppe von Weißgurten bis zum Schwarzgurt zu bringen. Und das gerade zu der Zeit, die ich hier bin. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, was sich hier alles ergibt! Kurz vor Weihnachten habe ich auch bei einem Black Belt Test zugeschaut und war zutiefst beeindruckt – vor allem von dem neunjährigen Ayja, der nun der jüngste Schwarzgurt in der Geschichte von MAC ist. Meine Freundin Kim vom Kickboxen und ihren Sohn Nicholas habe ich erst gen Ende bemerkt, so gebannt habe ich alles verfolgt. Ich freue mich sehr über diese riesige Chance und darüber, endlich wieder Uniform und Gurt zu tragen!

On Friday we kicked in the new year at Tae-Kwon-Do class. For those I didn’t tell yet: I started to take Tae-Kwon-Do classes at MAC right after I came back from Big Island. While I was watching some classes I got a deep feeling that this is what I want to do. And again, I was so lucky because usually they don’t offer TKD for adults. Until now. Master Bishaw , who started MAC, decided to teach one last group of White Belts to their Black Belt. And this just to the time I am in Hawaii. I am alsways so surprised about all the things that are working out during my stay! I watched a Black Belt Test just right before Christmas and was deeply impressed – especially by the nine year old Ayja who is now the youngest Black Belt in the history of MAC. I only recognized my friend Kim from Kickboxing and her sun at the very end because I was watching so concentrated. I am so incredibly happy about this great opportunity and I am glad to where a uniform and a belt again!

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Fortsetzung folgt // To be continued

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Zwischen 2013 und 2014

Meine letzten Tage im Jahr verliefen relativ ruhig. Die Woche habe ich auf Stephen und Majas Haus aufgepasst, wo wir auch Heiligabend gefeiert haben. Dafür bin ich von der Kaneohe Bay nach Entchanted Lakes in Kailua gezogen. Housesitting ist hier relativ üblich und ich habe es genossen, für ein paar Tage mein ganz eigenes Haus zu haben. Mit dem Housesitting kam aber nicht nur ein eigenes Haus, sondern auch jede Menge Haustiere. So hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Hund, zwei Katzen und dazu noch ein Meerschweinchen, Fische und ein Kamelion. Es war definitiv eine komplett neue Erfahrung, Haustiere zu haben, und dann gleich so viele. Aber Hoku, der Hund, und ich hatten eine gute Zeit zusammen und die Katzen sind wohl die Anhänglichsten der Welt. So habe ich letztendlich immer einen Hund an meiner Seite oder eine Katze auf meinem Schoß gehabt.

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Sunny & Little Cat

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Vom Hintergarten aus hat man einen einwandfreien Blick auf den O’lomana mit seinen drei Gipfeln.

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Hoku

Hoku

An meinem vorerst letzten Tag bei Dieter, sind wir morgens zum He’eia State Park gefahren, wo Dieter jeden Montag und Freitag Morgen Tai Chi unterrichtet. Der Ort war wirklich wunderschön und friedlich, direkt an der Kaneohe Bay, von drei Seiten umgeben von Wasser, mit Blick auf die Berge. Tai Chi wollte ich schon immer mal ausprobieren und dieser Ort war einfach perfekt. Das Tai Chi selbst hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Hinterher habe ich mich richtig ruhig und entspannt gefühlt.

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Ko’olau Mountain Range, davor ein alter Fishpond, der gerade restauriert wird

Anschließend sind wir zum Valley of the Temples gefahren, wo ein Nachbau des Byodo-In Tempels in Kyoto steht. Die Tempelanlage, die zu Ehren der ersten japanischen Einwanderer errichtet wurde, ist, trotz der vielen Besucher, ebenfalls ein wunderschöner, friedlicher und zugleich exotischer Ort. Der Teich ist über und über gefüllt mit Koi Karpfen, Schwarze Schwäne und Pfauen laufen frei herum. Und ein kleine Schildkröte, die sich in der Sonne sonnte, haben wir auch gesehen. Im Anschluss gab es Sushi – ein richtig schöner, asiatisch angehauchter Morgen. Und Japan bekommt einen der höheren Plätze auf meiner Reise-Liste!

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Bevor man den Tempel betritt ist es Brauch, die große, heilige Glocke zu läuten, um den Kopf von bösen Geistern zu befreien.

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Das war leider auch Karens letzter Tag. Am Abend haben wir es uns in meinem neuen zu Hause noch einmal richtig gemütlich gemacht. Am nächsten Morgen dann wie gewohnt zu Lanikai Juice, bevor ich sie zum Bus Richtung Flughafen gebracht habe. Umso weniger wollte ich untätig herumsitzen und meine eigene Abreise abwarten. Also habe ich mich am Tag darauf kurzerhand in den Bus zum Sea Life Park gesetzt, um von daaus zum Makapuu Lighthouse zu hiken. Bis zum eigentlichen Hike ist es zwar nicht lange, der Weg dorthin war aber mal wieder ein Beweis dafür, dass ein Auto hier nicht nur nützlich, sondern auch sicherer ist: Auf dem Seitenstreifen an einem vollbefahrenem Freeway um die Ecke zu gehen, wo alle übermütig Richtung Sandies rasen, ist nicht unbedingt die angenehmste Sache – vor allem nicht, wenn man die Wahl hat, an einer Felswand oder einer Klippe, neben der es steil ins Meer geht, entlangzulaufen. Ich habe mich für die Felsseite entschieden.

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Wie auch immer, ich habe es jedenfalls heil zum Hike geschafft. Bei dem „Hike“ handelt es sich allerdings vielmehr um einen asphaltierten Weg – sehr angenehm also. Neben den vielen anderen Ausflüglern begann ich meinen Weg nach oben. Am Ende erwartete mich ein Blick auf Makapuu Beach, wo sich viele Boogieborder tummeln und ein schwacher Regenbogen. Etwas ab von allen, kraxelte ich noch ein bisschen weiter, um an einem ruhigen Plätzchen mein Lunch und die Aussicht zu genießen. Es war so klar, dass man bis nach Molokai rüberschauen konnte. Wale konnte ich aber leider keine entdecken.

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Als es anfing zu nieseln, habe ich mich dann lieber schnell auf den Rückweg gemacht. Zum Glück, ohne in einen heftigen Regenschauer geraten, diesmal an der Klippenseite entlang, ging ich erfüllt zur Bushaltestelle zurück.

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Makapuu Beach

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Für New Year’s Eve hatte ich nichts geplant, außer die Tiere, vor allem Hoku, so gut es geht zu beruhigen. Mittags habe ich mit meiner Familie geskypt und bin mit ihnen schon vorzeitig ins neue Jahr gerutscht. Da Hawaii einer der letzten Orte auf der Welt ist, wo das neue Jahr ankommt, hatte ich noch einen halben Tag vor mir und ich befand mich für ein paar Stunden regelrecht zwischen den Jahren – nicht mehr 2013, aber auch noch nicht 2014. Auf einen besinnlichen Abend eingestellt, bin ich zu meinem Lieblingsstrand gefahren und habe die untergehende Sonne genossen.

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Kailua Beach

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Aber wie es mir bisher auf meiner Reise so häufig passiert ist, hat sich dann doch noch etwas ergeben: Auf dem Heimweg habe ich Stephens Bruder Andrew getroffen, mit dem wir auch Heiligabend zusammen verbracht haben. Er hat mich spontan zu einer Silvester-Party im Yacht Club an der Kaneohe Bay mitgenommen. Dort sind wir mit einer großen Gruppe auf einem Katamaran raus zur Sandbank gefahren und haben Weihnachtsbäume verbrannt. Unter einem Sternenhimmel mitten in der Bucht zu stehen und das alte Jahr zu verabschieden hatte wirklich was Besonderes! Wieder im Yacht Club haben wir uns noch das freie Buffet schmecken lassen, bevor es zurück nach Hause ging. Um Mitternacht war ich also wieder alleine mit meinen Tieren, hatte aber trotzdem einen unvergesslichen Abend.

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Da Feuerwerke hier illegal sind, wurde hier nicht so lange, dafür aber doppelt so laut mit der Schmuggelware geknallt. Vom Garten hinter dem Haus hatte ich einen wunderbaren Blick und habe im mehr oder weniger Stillen das neue Jahr begrüßt. 2013 war ein super spannendes Jahr für mich, indem viel passiert ist, aber wie ich beim Tae-Kwon-Do gelernt habe: The biggest room is the room for improvement.

In diesem Sinne euch allen nur das Beste für 2014!

Eure Jenny

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Happy New Year!

A very special year for me just ended in Germany. I have a couple more hours left in Hawaii to say Good Bye to 2013.

Looking back I can definitely call myself incredibly lucky for all the experiences I was able to make this year. I finished High School, got to play Charity, turned 18 years old, had a blast at Hurricane Festival, went to Paris, Florence and now I’m finally here, in Hawaii. And on top of that I found a new passion in Martial Arts and a wonderful family at ambition. What a year! I can’t believe time is running so fast.

I want to thank everyone from the bottom of my heart who supported, encouraged and inspired me. This goes especially to my friends and family who are there for me all the time, My ambition for giving me the great opportunity to work, improve and learn a lot about myself in so many different ways, MAC Ohana for welcoming me so warmly and letting me feel a bit like home, Dieter for everything he has done to help me during my stay in Hawaii, and all the wonderful people I got friends with during my trip and who are making it so memorable.

All the best for 2014 to all of you – may your new year be full of happiness, inspiration and sunshine!

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Christmas at the Beach

Die letzte Woche hat Karen bei uns für ein paar Tage übernachtet und bevor sie wieder zurück nach Neuseeland geflogen ist, haben wir nochmal eine Menge Sachen zusammen gemacht und erlebt:

Am Samstag waren wir auf der Solstice Party von Dieters Freund Andrew, wo Dieter mit seiner Band Alice Neel aufgetreten ist. Ein besonderes Highlight war Andrews Mutter, die ununterbrochen mitgetanzt hat und richtig abgegangen ist. So erfrischend das zu sehen. Auch wenn ich nun wirklich noch nicht ans Alter denke, so eine coole Oma möchte ich auch mal werden!

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Ich habe Karen den Pillbox Hike gezeigt – ich werde mehr und mehr zur Local ;-) Und wieder war das Wetter perfekt! Obama, der die Weihnachtsferien mit seiner Familie hier in Kailua verbringt, haben wir allerdings um einen Tag verpasst, als er auf dem benachbarten Platz golfen war. Neben der gesperrten Einfahrt und Scharfschützen auf dem nächstgelegenen Kanal bekommt man von der Präsidentenfamilie aber relativ wenig mit. Es sei denn, er ist gerade unterwegs mit einer Kolonne von Polizisten und SUVs. Dann werden alle Zufahrten zum Highway abgesperrt und man muss warten bis alle vorbei sind. Das habe ich bisher jedoch auch nur von Weitem gesehen.

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Einen Tag später sind Karen und ich dann auf zum Schnorchel-Paradies in der Hanauma Bay. Das hatte ich mir schon die ganze Zeit vorgenommen, bisher aber nicht in die Tat umgesetzt. Schnell also Schnorchel-Ausrüstung und Einweg-Unterwasser-Kamera gekauft und in den Bus gesetzt. Vorbei am Sea Life Park und Sandy Beach, entlang Oahus wunderschöner Küste. Geschnorchelt war ich schon länger nicht mehr, aber der lange Weg hat sich eindeutig gelohnt: Fische wie bei Findet Nemo, die unbeirrt vor sich hin schwimmen, ohne auf die vielen Touristen Acht zu geben. (Bilder folgen noch hier.)

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Und dann war es soweit: Heiligabend. Seit ich denken kann jedes Jahr sehnsüchtigst erwartet, doch dieses Jahr so plötzlich und ohne Vorwarnung. Das erste Weihnachten nicht zu Hause, das erste Weihnachten ohne Familie. Trotz kurzer Weihnachtsstimmung war es für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig, die Feiertage im Warmen zu verbringen. Am Morgen habe ich mit meiner Familie im mehr oder weniger kalten Hamburg geskypt – durch die Zeitverschiebung mitten am Abend, gerade nachdem die traditionelle Gans von meinem Vater serviert worden war. Ach, was hätte ich darum gegeben, in dieser Runde in unserer Küche zu sitzen? Wenn ich was an unserer Wohnung vermisse, dann unsere gemütliche Küche! Nach dem Skypen bin ich erstmal zum Strand gefahren, habe Mariekes Weihnachts-Playlist und mein all time favorite Weihnachtslied A Christmas Duel von The Hives und Cyndi Lauper gehört.

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Zwar ohne meine Familie, hatte ich Abends dennoch ein wunderbares Christmas Dinner mit Karen und Dieter bei seinen Freunden Maja und Stephen und ihrer Familie. Da Maja aus der Schweiz kommt, zelebrieren sie auch den Christmas Eve mit einem großen Essen. Maja zauberte allerlei herrliche Dinge auf den Tisch: Turkey, Stuffing, Cranberries und noch vieles mehr. Als Nachtisch gab es sogar einen Christstollen. Ein richtiges Familienessen mit Weihnachtsbaum und allem drum und dran – oh, wie war das schön!

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Und gebacken habe ich auch endlich mal wieder: Ayurvedische Muffins mit Banane, Ingwer und Macadamia-Nüssen für abends

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Christmas Day sind Karen und ich wieder zu unserem geliebten Kailua Beach gefahren. Das erste Mal war Kailuas Innenstadt wie ausgestorben, alle Geschäfte waren geschlossen (außer Starbucks). Am Strand haben viele Familien den Weihnachtstag verbracht, Weihnachtsmützen weit und breit und jede Menge Essen. Auf dem Rückweg haben wir dann über eine Stunde auf unseren Bus gewartet. Normalerweise könnte man sich besseres Vorstellen, als an Weihnachten auf den Bus zu warten, aber es war warm und ich war ja nicht alleine. Hatte die Wärme also doch was Gutes! Ehrlich gesagt war es genau so wie es war ein sehr schöner Weihnachtstag, auch wenn es sich nicht hundertprozentig nach Weihnachten angefühlt hat.

Es war definitiv eine komplett neue Erfahrung für mich, Weihnachten nicht zu Hause mit meiner Familie zu verbringen und dazu noch im Warmen. Aber ich war wunderbar aufgehoben und hatte trotzdem eine unerwartet gute Zeit.

Ich hoffe, ihr hattet wunderschöne Weihnachtstage!

Eure Jenny

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Schlichte Deko – Nicht auf dem Bild: Die aufblasbaren, Weihnachtslieder singenden Mickey und Mini Mouse im Vorgarten.

Advent, Advent…

Die Weihnachtszeit ist wie an mir vorbei gesaust, ohne, dass ich es wirklich gemerkt habe. Schwups – und plötzlich war der vierte Advent! da! Schon ein seltsames Gefühl, meine liebste Zeit im Jahr so gut wie verpasst zu haben. Es fühlt sich hier für mich einfach nicht nach Weihnachten, sondern vielmehr wie Hochsommer an. So kommt es immer wieder zu lustigen Situationen, denn auch hier ist der Winter anscheinend zu spüren. Aber immer wenn jemand friert und mich danach fragt, halten die meisten schon von alleine inne: „Wait, you’re from Germany, nothing here is cold for you!“

Ganz verpasst habe ich den Advent aber dann doch nicht. Die letzten zwei Nächte auf Big Island habe ich wieder in Kona verbracht. Hier habe ich Jaqueline wiedergetroffen und wir sind bei der jährlichen, ziemlich amerikanischen Christmas Parade das erste Mal in hawaiianische Weihnachtsstimmung gekommen.

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Dann gleich am Sonntag Abend, dem 3. Advent, bin ich mit Suzanne, Roland und ein paar Freunden von ihnen zu ihrem Christmas Dinner gegangen. Anschließend sind wir durch Honolulu Downtown spaziert und haben die vielen schöne Weihnachtslichter bestaunt. Die ganze Innenstadt ist geschmückt.

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Zuvor habe ich jedes Mal wenn ich in einem Geschäft Weihnachtslieder gehört habe – also so gut wie immer – die Krise bekommen. Jetzt freue ich mich auf ein komplett anderes, aufregendes Weihnachtsfest.

Wunderschöne Weihnachten euch und die allerliebsten Grüße nach Hause!

Eure Jenny

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