Back to Reality

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Von den Galápagos Inseln ging es also zurück nach Guayaquil. Von dem friedlichsten Ort der Welt in die größte Stadt Ecuadors – größere Gegensätze hätte es nicht geben können! Als wir aus dem Taxi auf die lautbefahrene Straße stiegen, traf es uns wie ein Schlag – so viele Autos, so viele Menschen, so viel Lärm. Es war einfach alles zu viel. Dafür aber kaum Natur, nur eine große, neue Promenade entlang des versifften Flusses, von freilaufenden Tieren ganz zu schweigen. Anstelle der sauberen Sandstrände trat verdreckter Asphalt. Ich war den Tränen nah, so elendig war mir zu mute von diesem Kulturschock.

Eventually we went from the Galápagos Islands back to Guayaquil. From the most peaceful place in the world to Ecuador’s biggest city – there couldn’t have been any bigger opposites! Getting out oft he cab was like getting slapped in the face – so many cars, so many people, so much noise. Everything was just way too much. Therefore there was almost no nature, just a huge, new promenade along the raunchy river, not to mention that there were no wild animals at all. Instead of long, clean sandy beaches there was just dirty asphalt. I felt so miserable by this cultural shock I had to fight back my tears.

DSCN3353 DSCN3375 DSCN3373 Schnell checkten wir in unserem gebuchten Hostel ein. Wenigstens damit hatten wir Glück: Direkt am Fluss Malecón, sauber und gemütlich, mit lauter kleinen Sitzecken und Hängematten. Abgesehen von der mehr oder weniger erfolgreichen Suche nach etwas Vegetarischem zu essen verließen wir diesen kleinen Rückzugsort an diesem Tag nicht mehr. Es glich schon fast einer Oase über all diesem Lärm. Wäre da nicht das Wifi gewesen. Sobald ich mein Handy verbunden hatte überkam mich gleich der zweite Schock: 16 Mails, 13 Whats App-Nachrichten, 16 Snapchats und weit über 100 facebook-Nachrichten. Ich war schlichtweg überfordert, nachdem wir eine Woche lang kein Handyempfang, noch Internetzugang hatten. Viel zu schnell wurden wir aus der Idylle der letzten Woche zurück in die Realität gerissen. Unsere Endscheidung war glasklar: Hier bleiben wir nicht noch eine Nacht länger. Wir wollten eh schnell weiter an die Küste, um alles zu schaffen, denn mittlerweile waren insgesamt schon über zwei Wochen vergangen. Halbzeit unserer Reise durch Ecuador war verstrichen.

We escaped to the hostel that we had booked before and quickly checked in. At least we were lucky with this: It was directly at the river Malecón, clean and cosy with lots of lounges and hammocks. We only left our little retreat place when we went to look for some vegetarian food on that day, which worked out more or less. It almost equalled an oasis above all this noise. If there wouldn’t have been any wifi. As soon as I had connected my phone I was shocked for the second time: 16 mails, 13 whats app massages. 16 snapchats and far over 100 facebook messages. I was completely overstrained after we had lived without any working phones or internet for the last whole week. We were pulled out of the last week’s idyll and got pushed back into reality way to fast. Our decision was crystal clear: We are not staying one more night. Actually we wanted to go quickly to the coast anyways to see everything we wanted in time because meanwhile we were traveling together for over two weeks. The first half of our trip was already over.

DSCN3343 DSCN3345Wir nahmen uns also vor, am nächsten Nachmittag den Bus Richtung Küste, zurück ans Meer, zu nehmen. Vorerst trafen wir jedoch noch Emma, die wir aus Hamburg kennen und die in Guayaquil gerade ein Auslandsjahr verbringt. Zusammen fuhren wir in die farbenfrohe Altstadt, schlenderten am Malecón entlang, tranken Orangensaft aus riesigen Bechern und aßen Kuchen bei Sweet and Coffee, einer Starbucks-ähnlicher Kette mit einer riesigen Auswahl an süßen, klebrigen Torten und Törtchen. Es war so schön, Emma nach so langer Zeit wieder zu sehen und wir hatten so viel Spaß, dass wir Guayaquil fast um uns herum vergaßen. Umso mehr schwärmten wir von Galápagos, wo Emma auch bald hinfahren würde. Nach diesem freudigen Wiedersehen setzten wir uns nachmittags in den Bus und auf ging’s nach Puerto Lopez

So we decided to take the bus to the coast, back to the sea, the next afternoon. But before we met up with Emma whom we know from Hamburg and who is spending a year abroad in Guayaquil. We went to the colourful old town, walked along the Malecón, drank orange juice from huge cups and ate cake at Sweet and Coffee, a Starbucks like chain with loads of sweet and sticky tarts and tartlets. It was so nice to see Emma again after such a long time and we had so much fun that we almost forgot Guayaquil around us. All the more we talked about Galápagos where Emma would go soon as well. After this happy reunion we got on the bus and off we went to Puerto Lopez

IMG_2900 DSCN3352DSCN3351IMG_2899 IMG_2779 DSCN3336Ihr seht, selbst der schlimmste Aufenthalt kann zu einer Freude werden, ist man nur mit den richtigen Menschen umgeben!

You see, even the worst stay can get a real pleasure if you’re around the right people!

Have a great week! Jenny

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