Blue, blue, blue

Am Wochenende habe ich Suzanne wieder getroffen. Vorher bin ich noch ein bisschen am Honolulu Harbour entlangspaziert. Und habe mich an den Hafen in Hamburg erinnert…
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Der Aloha Tower ist das Wahrzeichen von Honolulu und begrüßte einst als höchstes Gebäude in ganz Hawaii ankommende Schiffe. Inzwischen gibt es zwar längst höhere Gebäude, der Ausblick ist aber trotzdem toll!

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Das Hafenbecken beinhaltet nicht nur Schiffe, auch viele verschiedene exotische Fischarten wie der Kihikihi oder der Humuhumunukunukuapua’a fühlen sich hier heimisch. (Zweiteren kenne ich noch von letztem Mal – seit ich mit fünf Jahren nach vielem Üben den Namen gelernt habe, werde ich ihn wohl nie wieder vergessen!)

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Am Dienstag sind wir dann zur North Shore gefahren, wo Dieter zusammen mit einigen anderen gekited ist.

imageWährenddessen haben die zwei hier am Strand auf mich aufgepasst – einer links von mir, einer rechts.

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Das Fotografieren hat dann doch nicht so gut geklappt… ;-)

Anschließend ging es an der Küste wieder zurück, mit kurzem Stop an der berühmten Pipeline.

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My ambition!

Im meinem letzten Post hatte ich euch noch etwas vorenthalten: Ich habe hier, in Kailua, wieder mit Kickboxen angefangen!! :-)
Seit ich ab August bei ambition angefangen habe zu arbeiten, habe ich sehr intensiv Kickboxen trainiert und mit Modern Arnis angefangen. Das fiel jetzt ja erstmal beides weg und ich habe mein tägliches Training bisher sehr vermisst. Schon bevor ich losgezogen bin, war für mich klar, dass ich auch hier weiterhin eine Kampfkunst ausüben möchte, sei es nun Kickboxen, Modern Arnis oder etwas anderes.

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In Kailua habe ich nun eine wunderbare Kampfkunstschule gefunden, die auch Kickboxen anbietet. Martial Arts Company Hawaii (MAC) ist zwar auf Tae-Kwon-Do ausgerichtet, die Kickbox-Klassen sind weniger formal und es gibt dafür kein Gurtsystem. Aber es ist ein super Workout, mit vielen ähnlichen Übungen wie zu Hause. Die Techniken sind teilweise neu oder etwas anders, aber ich habe großen Spaß daran, endlich wieder etwas in die Richtung zu tun und einen gewissen Ablauf für die Woche zu haben:
Montag und Donnerstag morgens schwinge ich mich nun auf mein entchengelbes Rad und düse los zum Training. Mittlerweile kenne ich mich immer besser in Kailua aus. Nachher geht’s mit einem frischgepressten Smoothie von Lanikai Juice und einem kleinen Snack von Kalapawai zum Kailua Beach Park. Und abends dann eine weitere Trainingseinheit.

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Ich bin zwar noch nicht lange da, aber alle sind super nett und ich fühle mich dort richtig wohl. Mir hat die Dojo-Atmosphäre doch sehr gefehlt – besonders, als am Samstag bei ambition eine Kickbox-Prüfung war, bei der ich sehr gerne dabei gewesen wäre. Als ich daraufhin am Montag morgen (ich war gerade erst das dritte Mal da) erzählte, wie sehr ich meine ambition-Familie vermisse, bekam ich eine so wunderbare, rührende Antwort: „Dann werden wir deine Ersatz-Kickbox-Familie!“ Ja, ich bin definitiv am richtigen Ort gelandet!

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ambition – auch wenn ich die Reise in vollen Zügen genieße, ich vermisse euch alle und die „crazyness“ unheimlich doll! Auf facebook sehe ich schon, was ich alles verpasse und freue mich schon darauf, nächstes Jahr wieder bei euch zu sein! It’s definitely the place where all the fun is! Danke, danke, danke Shihan, Sempai Petra und Master Gaby, dass ihr mich so wunderbar auf meine Reise vorbereitet habt, ich hätte es gar nicht besser haben können! Bis zu meiner Rückkehr kann ich euch versichern, dass ich bei MAC in sehr guten Händen bin!

Eure Jenny

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Itzy Bitzy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini

Viel, viel ist diese Woche passiert. Zunächst habe ich eine neue alte Lieblingsbadestelle: Als ich vor ca. 13 Jahren mit meiner Familie auf O’ahu war, haben wir ganz in der Nähe des Kailua Beach Park gewohnt und waren dementsprechend oft dort. Diesen Ort habe ich jetzt voller Freude wiederentdeckt. Wobei ich den Strand wohl mehr von alten Fotos als von meiner eigenen Erinnerung kenne, zumal ich erst fünf Jahre alt war, als wir das letzte Mal hier waren. Unser Stammcafé und -laden befindet sich immer noch an derselben Stelle, gleich an der Zufahrtsstraße zum Beach Park. Bei Kalapawai bekommt man alles was das Herz begehrt und noch eine ganze Menge anderes, nützliches Zeug sowie heißen Kaffee und frisch belegte Sandwiches.

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Ein strahlend blauer Himmel und türkisfarbenes Wasser, was will man eigentlich mehr? Ein gutes Buch und einen erfrischenden Drink (Ich empfehle Arizona Ice Tea), mehr braucht es nicht, so schnell kann man glücklich sein! Es ist ein wunderbar idyllischer Ort, trotz der anderen Strandbesucher, die sich hier auch gerne mal unter die schattigen Bäume schlafen legen. Ich denke, die Fotos dürften für sich sprechen:

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Mein neuer treuer Freund und Begleiter :-)

Mein neuer treuer Freund und Begleiter :-)

Nachdem ich nun schon eine Woche in Hawaii, dem Surferparadies war, hatte ich am Mittwoch auch endlich meine erste Surfstunde. Spontan hatte ich mich zu einer Gruppenstunde bei der Schule des Profisurfers Hans Hedemann angemeldet. Früh morgens machte ich mich auf nach Honolulu. Dort angekommen beschloss ich für den kurzen Weg nach Waikiki nicht den Bus zu nehmen, sondern zu Fuß zu gehen. Der Weg stellte sich dann jedoch als weniger kurz heraus und teilweise sind die Strandabschnitte, die das Meer von den gigantischen Hotelkomplexen trennen, nur sehr schmal bis gar nicht vorhanden. In zunehmender Mittagshitze bahnte ich mir eine Weg durch Liegestühle und Luxushandtücher von Louis Vuitton. Dennoch war mir dies um einiges angenehmer als in einem der überklimatisierten Busse zu sitzen.

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Im Hintergrund das rosa Royal Hawaiian

Als ich endlich in Waikiki ankam, bestand die „Gruppe“ neben mir allerdings nur aus einer weiteren Person – umso besser! Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon ab ins Wasser und es hieß paddeln, paddeln, paddeln bis wir die ersten Wellen erreichten. Wenn eine gute Welle kam wieder paddeln bis unsere Surflehrer wie wild zu schreien anfing:„Stand up! Staaaaand uuup!“ Das ging prima und ich bekam immer größere und noch größere Wellen. Auf dem Surfbrett zu stehen und die Wellen im wahrsten Sinne des Wortes „zu reiten“ war ein wahnsinniges Gefühl – es ist kein Klischee, ich fühlte mich irgendwie frei.

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Auf dem Rückweg habe ich dann einen Abstecher zu dem eher enttäuschenden Internationalem Markt gemacht. Überall der gleiche Touri-Kitsch, aber der riesige, alles überragende Banyanbaum hatte doch was Beeindruckendes.

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Neben Arizona, meinem jahrelangem Lieblingseistee, bin ich noch zwei weiteren Dingen verfallen: Als diese Woche die frischverheirateten Freunde von Dieter, Andrea und Michael, zum essen da waren, brachten sie Pumkin Pie mit – gibt’s zwar eigentlich nur zu Thanksgiving, war aber ein wunderbarer nachträglicher Wedding Cake! Das werde ich zu Hause unbedingt mal ausprobieren. Das andere ist Starbucks‘ Green Tea Frappochino – alleine die Farbe hat mich veranlasst, das zu probieren!

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Viele neue Dinge habe ich diese Woche also (wieder-)entdeckt. Ein weiteres Highlight dieser Woche fehlt noch, davon schreibe ich in meinem nächsten Post. Und dass ich nun wirklich keine Wasserratte bin, wird sich hier wohl ganz schnell ändern!

Eure Jenny

Jenny in Wonderland

Am Wochenende habe ich Suzanne in Honolulu besucht. Mit dem Bus braucht man nur knapp eine Stunde von Kaneohe und sagenhafte 2,50 $ – überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Bussystem in Hamburg! Ich musste mich zwar direkt auf die Straße stellen, damit der Busfahrer mich nicht übersieht, und hoffen, dass er auch wirklich anhält und mich nicht über den Haufen fährt, aber der Bus war einigermaßen pünktlich und ich konnte unversehrt einsteigen.

In Honolulu selbst hatte ich noch etwas Zeit, also bin ich kurzerhand ins Ala Moana Shopping Center gegangen. Trotz der offenen Decke, dem warmen Wetter und dem klitzekleinen Fakt, dass wir erst Mitte November haben, war im Einkaufszentrum schon größte Weihnachtsstimmung angesagt. Ich habe es dann aber doch gelassen, Santa meine Wünsche ins Ohr zu flüstern. Meinen größten Wunsch für dieses Jahr, meine Reise, habe ich mir eh schon erfüllt. Stattdessen habe ich Ryan kennengelernt, der mir äußerst kitschigen Schmuck und kleine Holzkästchen verkaufen wollte. Sorry Mama, du bekommst von mir keine Kette mit einem gigantischen hölzernen Delphin-Anhänger mit Perlenauge.

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Schnell wurde es mir aber zu voll und gedrängt und ich bin an den Stadtstrand auf der anderen Straßenseite geflohen. Ich habe mich in den Sand gesetzt und den planschenden Kindern und Familien in der untergehenden Sonne zugeschaut. Auch wenn es nicht der schönste Strand und Honolulu nicht die allerschönste Stadt ist, so war es doch ein sehr wundervoller und friedlicher Moment.

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Suzanne hat mich dann in der Nähe des Shopping Centers abgeholt und mich zu ihrer, wie sie selbst sagt, winzigen Wohnung gefahren. Sie wohnt mit ihrem Mann Roland in einem Condo, einem riesigen Gebäude mit ganz vielen Eigentumswohnungen und gemeinsamen Pool, Fitnessraum, Garage, einfach allem. Suzanne und Roland hatten noch ein paar weitere Freunde zu einem Potluck eingeladen, sodass jeder was zu essen mitgebracht hat. Bis spät in die Nacht haben wir zusammen gesessen und geredet bis sich schließlich einer nach dem anderen aufgemacht hat. Ich selber habe bei Suzanne und Roland übernachtet und wir sind am Sonntagmorgen zusammen in die Kirche gegangen.

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Die Kirche hat in den letzten Jahren so sehr an Gemeinde Mitgliedern gewonnen, dass sie ein Golf Resort, umgeben von dem Koolau Mountain Range, gekauft hat – ein wunderschöner Ort. Der Gottesdienst war auf jeden fall, nun sagen wir… anders. Zumindest anders als jeder Gottesdienst, den ich bisher erlebt habe: Als wir ankamen haben alle schon aus voller Inbrunst gesungen. Die darauf folgende Predigt bestand größtenteils aus einer Geschichte wie der Pfarrer selbst vor einigen Wochen als Gruppenleiter seinen eigenen Flug verpasst hat. Dies hat er so wahnsinnig lustig und enthusiastisch erzählt, dass man fast vergessen konnte, dass man in einer Kirche war. Ich kam mir viel mehr wie in einer Show vor. (Genau genommen war es ja auch gar keine Kirche sonder ein Golf Resort.) Dennoch führte auch die Geschichte auf einen bestimmten Punkt hinaus, es war also doch nicht alles nur Show. Auf jeden fall war es eine fröhliche Versammlung und eine sehr erfrischende und willkommende Abwechslung.

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Später habe ich dann Dieter mit den Drucken, die wir Anfang der Woche schon begonnen hatten, weiter geholfen. Er stellt für eine Yoga-Schule das Sri Yantra, das Ur-Mandala, dar. Dafür hatten wir zunächst nur Quadrate gedruckt. Am Sonntag ging es nun an das Muster. Als Grundfarben hatten wir nur gelb, rot, blau und noch weiß. Allerdings haben sich durch das Mischen neue wunderbare, unabsehbare Farben ergeben. Es hat wirklich Spaß gemacht!

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Der Tag endete mit einem prasselndem Regenschauer – ja, auch in Hawaii kann es regnen, und wie! Als ich nachts aufgewacht bin, strahlte mir dann der Vollmond leuchtend entgegen. Ich komme mir vor wie im Wunderland, um die Worte meiner lieben Freundin Naima wiederzugeben

Mahalo,
Eure Jenny

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Aloha!

Die ersten Tage verbringe ich in Kaneohe bei Dieter. Als wir 2000 hier waren, haben wir in Kailua, quasi eine Bucht weiter, gewohnt. Von Dieters Haus an der Kaneohe Bay hat man einen wahnsinnigen Ausblick auf das Koolau Mountain Range. Unten im Haus hat er sein Atelier und seinen Proberaum. Oben befindet sich dann das Ess- und das Schlafzimmer mit einem Rundum-Panorama-Blick auf die Berge. Hier könnt ihr das Haus von innen sehen.

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Der nächste Strand befindet sich zwar in Kailua, mit dem Rad sind es aber nur wenige Minuten. Dieter hat mir auch gleich ein Fahrrad besorgt, so war ich bisher fast jeden Tag am Strand. Hier kann man stundenlang auf und ab gehen; weißer Sand, sanfte Wellen – einfach wundervoll!

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Ich kann hier richtig entspannen und viel Schlaf nachholen. Wir kochen und essen überwiegend Ayurvedisch. Da sind eindeutig einige Dinge dabei, die ich mir für zu Hause merken möchte. Neben Strand und essen habe ich Dieter bei einigen Drucken geholfen, aber mehr dazu später.

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Sushi Handrolls mit einer genialen Verpack-Technik

Sushi Handrolls mit einer genialen Verpack-Technik

Wie ihr wahrscheinlich schon sehen könnt, geht es mir hier richtig gut! Das Seltsame ist, dass es sich für mich gar nicht so anfühlt, als wäre ich wirklich weit weg. Jeden Tag gibt es was Neues. Es war definitiv die richtige Entscheidung, hierher zu kommen und ich bin gespannt was noch so auf mich zu kommt. :-)

Ich bin noch am Überlegen, welche Insel ich als nächstes besuche. Irgendwelche Vorschläge?
Eure Jenny

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OFF WE GO – Wie mein Rucksack vor mir in Hawaii ankam

Finally – Ich habe es geschafft, ich bin in Hawaii!
Meine Anreise war etwas länger als geplant, dafür aber mit vielen netten Begegnungen. Am Montag morgen wurde ich von Familie und Freunden zum Flughafen gebracht. Es war sehr schön, alle nochmal zu sehen!

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Bis zum Gate verlief noch alles reibungslos. Dann eine Durchsage, dass sich der Abflug auf unbekannte Zeit verspäten wird, weil die Flugzeugtür sich nicht schließen lässt. Das wurde allerdings gleich darauf wieder zurück genommen und ich konnte zusammen mit den ganzen zahlreichen Geschäftsleuten nach Frankfurt fliegen.

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Da ich nur wenig Zeit hatte, um meinen Anschlussflug nach San Francisco zu bekommen, beeilte ich mich, zum Gate zu kommen, um gleich darauf festzustellen, dass mein Flieger über eine Stunde Verspätung haben würde. An sich kein Problem, hätte ich in SF nicht nur 1,5 Stunden für die Einreise in die USA und um meinen nächsten und letzten Flug nach Honolulu zu bekommen. In Frankfurt bekam ich dann noch den freundlichen Tipp: „Einfach wie Daniela Katzenberger – Schlau sein und dumm stellen.“ Alles klar.
Da sich mit mir im Flugzeug aber noch um die 50 Senioren befanden, die alle ebenfalls nach Hawaii wollten, hat der Flieger zum Glück auf uns gewartet. In San Francisco angekommen wurden wir gleich zur Express Immigration geleitet, richtig durchgeschleust, um bloß den Flieger zu kriegen. Dann schnell meinen 9 Kilo-Rucksack vom Gepäckband, Richtung Connection Flights und wieder abgeben. Durch die Sicherheitskontrolle, Schuhe aus und wieder an. Und schnell weiter zum Gate. Natürlich war es ganz auf der anderen Seite vom Flughafen. Wie auch sonst?
Nun nur noch ins Flugzeug setzen und das war’s – dachte ich mir jedenfalls. Es stellte sich heraus, dass der Flug nach Honolulu überbucht war. Und ich hatte keinen Platz. Bisher hatte alles noch ganz knapp geklappt und dann vor meiner letzten Etappe das. Was nun? Da es der letzte Flug nach Hawaii an diesem Tag war, habe ich neben einer Entschädigung auch ein Hotelzimmer und Essen von United bekommen. Am Gate habe ich dann eine Frau in der gleichen Situation getroffen. Wir haben uns zusammen was zu essen geholt und sind dann zu unserem doch sehr schönem Hotel gefahren. Suzanne ist wahnsinnig nett und hat eine Menge zu erzählen. Sie wohnt in Honolulu und war schon fast überall auf der Welt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und noch zusammen auf ihrem Hotelzimmer gegessen. Neben einem gemütlichem, warmen Bett und einer heißen Dusche, habe ich also gleich eine neue Freundin auf Hawaii kennengelernt. Es gibt wirklich Schlimmeres. Tatsächlich war es echt gut, zwischendurch eine Pause vom Fliegen zu haben. So konnte ich mich auch gleich an die Uhrzeit gewöhnen. Nur mein Rucksack, der war schon im Flugzeug nach Honolulu. Wie gut, dass ich, einer Eingebung folgend, meine Zahnbürste in mein Handgepäck gesteckt hatte.

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Am nächsten morgen sind Suzanne und ich dann wieder zum Flughafen gefahren und diesmal hatten wir einen Sitzplatz. Schon im Flugzeug hat man das Aloha gefühlt: Leise empfing uns Hawaii-Musik und ein super gelaunter Captain. Die Flugbegleiterin trug eine Blumenkette und der Stuart hat mich gleich auf James R. Micheners Buch Hawaii angesprochen.
Am Flughafen wurde ich dann von Dieter mit einer Blumenkette empfangen und mein Rucksack und ich wurden wieder vereint. Abends haben wir in seiner Outdoor-Küche wir ayurvedisch gekocht.

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Noch bevor ich in Hawaii angekommen war, hatte ich schon so viele nette Begegnungen. Eindeutig eine der Besten: Der Scanner hat die Beamte am Security Check auf meine Armbänder aufmerksam gemacht und sie reagierte darauf mit einem schrillen, langgezogenem „nnniiiiiiiiiccccceee“. Und natürlich Suzanne, die mich für die Zeit unter ihre Fittiche genommen hat.
Wenn also auch alles nicht ganz so wie geplant verlaufen ist, könnte ich mir einen besseren Start nicht vorstellen!

Aloha,
Jenny

Soon, soon

Montag ist es nun soweit:

Am 11.11. um 10.00 Uhr – Kurz vor dem Karnevalsbeginn – geht‘s auf nach Honolulu!

Die ersten Tage werde ich in Kailua bei einem Freund verbringen und mich erst einmal aklimatisieren – danke, Dieter! Für die Zeit danach ist noch nichts fest geplant, ich lasse alles mal auf mich zukommen. Allerdings habe ich viele Kontakte bekommen und ich freue mich schon sehr auf die neuen Bekanntschaften!

Seid August arbeite ich bei dem wunderbaren Kickbox- und Modern Arnis Dojo My ambition. Seit ich hier mit meinen beiden Freundinnen Kyra und Marieke angefangen habe zu trainieren, ist ambition wie eine Familie für mich geworden. Mein letzter Arbeitstag war an Halloween – nach Weihnachten mein Lieblingstag im Jahr. Es war dementsprechend ein sehr schöner und lustiger Abschied mit viel Kuchen und Verkleidungen.

Die Woche habe ich dann mit letzten Erledigungen verbracht, denn irgendetwas findet sich ja immer noch. Ich habe mich auch nach und nach von Freunden und Familie verabschiedet und bin natürlich zum Kickboxen und Modern Arnis gegangen. Auch wenn ich ab November nicht mehr dort gearbeitet habe, habe ich auf jeden fall weiter trainiert. Gestern hatte ich nun auch meine letzte Kickbox-Stunde vor meiner Reise. Ich muss mich erstmal daran gewöhnen, nicht mehr jeden Tag da zu sein. Vielen Dank für die vielen wunderbaren Momente. Ich freue mich schon wieder auf den März, wenn ich wieder bei ambition arbeite!

Danke, danke auch für das wunderschöne Abschieds-Plakat und die lieben Glückwünsche! Mittlerweile sind viele weitere Unterschriften hinzu gekommen :)

Heute bin ich mit meinem Vater noch einen Tag lang durch Hamburg gelaufen. Wir waren auf dem Michel, haben Banksys Bomb Hugger betrachtet und waren im Museum für Kunst und Gewerbe. Dort haben wir uns The Art of Rocket & Wink und die alte Spiegel-Kantine im Pop-Art-Stil angesehen. Der Höhepunkt war allerdings Steve McCurrys Ausstellung Overwhelmed by life. Soviel Ausdruck und Gefühl sieht man selten auf Fotos. Zum Abschluss am Abend dann noch Dark Side of the Moon von Pink Floyd im Planetarium – ein sehr schöner Tag und ein gebührender Abschied von Hamburg!

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So sehr ich mich auch auf Hawaii freue, ich werde Hamburg und euch alle unglaublich doll vermissen!

Bis bald,

Eure Jenny